Bahnhofstraße 4

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Bahnhofstraße 4
Schaufensterbereich

Siehe auch: Hugo Quirin (Geschäft)

Das Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 4 ist ein, auf der Vorderseite 3-geschossiger traufständiger Bau mit aufwändig gestalteter Fassade. Das Gebäude wurde 1913 von Hugo Quirin errichtet und diente bis in die 2000er Jahre als Andenkenladen und Hut- und Uhren-Geschäft. Der letze Betreiber war das Ehepaar Ina und Hans Klotz.

Baubeschreibung

Die Fassade erscheint viergeteilt. Im Erdgeschoss befindet sich das Ladengeschäft mit einer dreiteiligen Schaufensteranlage aus der Bauzeit. Der Mittelteil steht etwas vor. Im rechten Teil ist eine Doppeltüranlage, links der Eingang zum Ladengeschäft, rechts die Haustür zur Wohnung. Das Obergeschoss ist komplett mit Sandstein verkleidet. Die Fenster links und rechts sind eingerahmt von ionischen Säulen im Flachrelief. Der Mittelteil steht wie ein Erker etwas vor, die beiderseits der Fenster sind bänderumwickelte Girlanden. Das Mansardgeschoss ist fast hausbreit und begrenzt von langgezogenen Voluten. Zwischen den beiden Fenstern ist das Relief einer Amphore. Das Dachgeschoss ist ein fast rechtwinkliges Dreieck mit einem runden Fenster.

Ladeneinrichtung

Die Einrichtung des Ladens war bis zuletzt im Originalzustand aus der Bauzeit des Hauses. Dank der Bemühungen des Freilichtmuseums Roscheider Hof konnten die Möbel gesichert werden[1]. Sie wurden am 9. April 2017 der Öffentlichkeit wieder präsentiert, an ihrem neuen Standort im Durchgang des Roscheider Hofes. Dort können Sie besichtigt werden.

Quellen

  1. Veranstaltungsankündigung des Roscheider Hofes