Sturm am 24. November 1984

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Sturmschäden nach Orkan Yra

Am 24. November 1984 fegte über den Kurpark „Hahn“ der Orkan Yra und hinterließ eine Schneise der Zerstörung.

Die Wetterlage an diesem und dem vorhergehenden Tag war ungewöhnlich. Wie der Wetterbericht vermeldet, bildete sich südlich eines Zentraltiefs bei Schottland ein Randtief, das sich schnell zu einem Orkantief entwickelte und im Tagesverlauf sehr rasch über Deutschland zog.

In der Nacht zum 24. kam hinter der Warmfront vorübergehend ein Schwall sehr milder Luft (stellenweise 15°C) nach Deutschland. In der Eifel kam es daher zu teils kräftigen Regenschauern, die örtlich auch gewittrig waren. Zudem nahm der Wind immer mehr zu. Einzelne Windböen erreichten Geschwindigkeiten von mehr als 150 km/h.

Der Sturm wütete hauptsächlich in einer Fichten-Monokultur, etwa in einem Bereich zwischen Freibad und Campingplatz. Kein einziger Baum blieb stehen; sie waren umgeknickt wie Streichhölzer. Lediglich die mächtigen Buchen blieben unversehrt.