Ludger Erasmus Amadeus Graf Meier-von-Friedenhof

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Ludger Erasmus Amadeus Graf Meier-von-Friedenhof bei seiner Lesung 2019

Prof. Dr. Dr. Ludger Erasmus Amadeus Graf Meier-von-Friedenhof (*7. Mai 1973 in Kyllburg) ist Spross einer uralten Kyllburger Adelsdynastie. Deren Gründervater war der legendäre Freiheitskämpfer und Nationalheld Ritter Schmino.

Lebenslauf

Ludger Erasmus Amadeus Graf Meier-von-Friedenhof (geboren als Ludger Erasmus Gottlieb Graf Meier-von-Friedenhof) ist der einzige Sohn des Finanzbeamten Gottlieb Meier und der Fleischereifachverkäuferin Edwine Anastasia Friederike Constanze Waltraud Brunhilde Gräfin von Friedenhof. Er wuchs in einem wohlbehüteten Elternhaus in der goldenen Stadt Kyllburg auf. Schon in der Grundschule entdeckte er seine Leidenschaft für Kunst und Literatur. Er bekniete seine Eltern so lange, bis sie ihn schließlich auf ein humanistisch-musisches Internat nach Rottweil schickten. Dort schloss er sein Abitur mit der bis dahin noch nicht vergebenen Durchschnittsnote von 0,8 ab.

Nach dem Abitur machte er eine Reise durch Indien und Nepal, wo er erstmals mit den verschiedenen Formen des Tantra in Berührung kam. Er beschloss beim berühmten Yogī Satyajit Sitaramayya die Lehren des Tantra zu studieren.

Anschließend verschlug es ihn an die Hochschule in Vechta, wo er sein Mediävistik-Studium summa cum laude abschloss. Nebenbei belegte er an mehreren Fernuniversitäten, unteranderem an der Fernuniverität „Dschingis Khan“ in Ulaanbaatar, Kurse in diversen literarischen Studienfächern. Die mongolische Fernuniversität war derart von ihrem Studenten angetan, dass sie ihn schon vor seiner Promotion 2015 einen Lehrstuhl anboten.

Seit 2014 ist Meier-von-Friedenhof nun Honorarprofessor für vergleichende Tantraistik und experimentelle Lyrik an der Fernuniversität „Dschingis Khan“ in Ulaanbaatar.

Aktionskünstler L.E.A.

Unter seinem Künstlernamen L.E.A. betreibt er regelmäßig Aktionskunst in völlig finsteren Räumen, bei der sich der Beobachter nur anhand der Geräusche die dargebrachten Handlungen erdenken muss. L.E.A. gilt zudem als Erfinder der inhaltslosen Langeweile. Ein Beispiel dafür ist die 2019 stattgefundene „Lesung des leeren Buches“. L.E.A. las aus einem frisch geöffneten Karton Druckerpapier – 2500 Seiten unbedrucktes Papier. Die Lesung wurde per 14-stündigen Live-Stream in die ganze Welt übertragen und erreichte durchschnittlich 17 Zuschauer.

2012 hielt L.E.A. in der Wuppertaler Schwebebahn eine bemerkenswerte Lesung aus dem Berliner Telefonbuch. Das an sich wäre nicht bemerkenswert, da dies schon viele Künstler vor ihm taten, z. B. Helga Niddelwitz 1987, Gunter Bromenschacht jr. 1998 und Felix Weltdorf-Eberbach 2001. Was L.E.A.'s Lesung zu etwas Außergewöhnlichem machte, war eine von ihm kreierte neue Variante der Telefonbuch-Lesekunst. Er las das Buch von hinten nach vorne und ließ zudem alle Vokale weg. Dies machte ihn schlagartig zu einem international gefeierten Aktionskünstler, der gleichermaßen vom Publikum, wie auch von den Kritikern gefeiert wird. Für seine Lesung erhielt er 2013 den renommierten Cornelius-Meiselter-Literaturpreis.

Bildhauer

Es kräht der Hahn hoch auf dem Mist

L.E.A. nahm 2021 erstmals an der Kunstroute Kyllburg teil. Sein Beitrag war ein 3,30 Meter hoher Holzhahn.

Sportkarriere

Auch als Sportler ist Meier-von-Friedenhof erfolgreich. 2017 gelang es ihm in nur 55 Minuten, in Gedanken, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Er hält seitdem den Weltrekord im Denk-Schwimmen.

Autor

2021 erschien seine neuestes literarisches Werk. Er widmete sich darin einem eher ungeliebten Gewächs, den Baumpilzen. Das Kochbuch mit dem Titel „Schmeckt nicht, gibt‘s nicht!“ ist erschienen im Selbstverlag und erhältlich in ausgewählten Buchläden. 240 Seiten, 168 teils farbige Abbildungen, 23,99 €.