Ludger Erasmus Amadeus Graf Meier-von-Friedenhof

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Ludger Erasmus Amadeus Graf Meier-von-Friedenhof bei seiner Lesung 2019

Prof. Dr. Dr. Ludger Erasmus Amadeus Graf Meier-von-Friedenhof (*7. Mai 1973 in Kyllburg) ist Spross einer uralten Kyllburger Adelsdynastie. Deren Gründervater war der legendäre Freiheitskämpfer und Nationalheld Ritter Schmino.

Berufliche Tätigkeit

Meier-von-Friedenhof ist seit 2014 Honorarprofessor für vergleichende Tantraistik und experimentelle Lyrik an der Fernuniversität „Dschingis Khan“ in Ulaanbaatar.

Aktionskünstler L.E.A.

Unter seinem Künstlernamen L.E.A. betreibt er regelmäßig Aktionskunst in völlig finsteren Räumen, bei der sich der Beobachter nur anhand der Geräusche die dargebrachten Handlungen erdenken muss. L.E.A. gilt zudem als Erfinder der inhaltslosen Langeweile. Ein Beispiel dafür ist die 2019 stattgefundene „Lesung des leeren Buches“. L.E.A. las aus einem frisch geöffneten Karton Druckerpapier – 2500 Seiten unbedrucktes Papier. Die Lesung wurde per 14-stündigen Live-Stream in die ganze Welt übertragen und erreichte durchschnittlich 17 Zuschauer.

2012 hielt L.E.A. in der Wuppertaler Schwebebahn eine bemerkenswerte Lesung aus dem Berliner Telefonbuch. Das an sich wäre nicht bemerkenswert, da dies schon viele Künstler vor ihm taten, z. B. Helga Niddelwitz 1987, Gunter Bromenschacht jr. 1998 und Felix Weltdorf-Eberbach 2001. Was L.E.A.'s Lesung zu etwas Außergewöhnlichem machte, war eine von ihm kreierte neue Variante der Telefonbuch-Lesekunst. Er las das Buch von hinten nach vorne und ließ zudem alle Vokale weg. Dies machte ihn schlagartig zu einem international gefeierten Aktionskünstler, der gleichermaßen vom Publikum, wie auch von den Kritikern gefeiert wird. Für seine Lesung erhielt er 2013 den renommierten Cornelius-Meiselter-Literaturpreis.

Bildhauer

 
Es kräht der Hahn hoch auf dem Mist

L.E.A. nahm 2021 erstmals an der Kunstroute Kyllburg teil. Sein Beitrag war ein 3,30 Meter hoher Holzhahn.

Sportkarriere

Auch als Sportler ist Meier-von-Friedenhof erfolgreich. 2017 gelang es ihm in nur 55 Minuten, in Gedanken, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Er hält seitdem den Weltrekord im Denk-Schwimmen.

Autor

2021 erschien seine neuestes literarisches Werk. Er widmete sich darin einem eher ungeliebten Gewächs, den Baumpilzen. Das Buch mit dem Titel „Schmeckt nicht, gibt‘s nicht!“ ist erschienen im Selbstverlag und erhältlich in ausgewählten Buchläden. 240 Seiten, 168 teils farbige Abbildungen, 23,99 €.