Evangelische Kirche: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Evangelische Kirche Kyllburg''' in Kyllburg ist eine von vier Kirchen und mehreren Gebetsräumen der Evangelischen Kirchengemeinde Bitburg. Sie wurde vor allem für evangelische Touristen der wilhelminischen Kaiserzeit erbaut. | [[Datei:Evangelische Kirche.jpg|mini|Evangelische Kirche in Kyllburg]]Die '''Evangelische Kirche Kyllburg''' in Kyllburg ist eine von vier Kirchen und mehreren Gebetsräumen der Evangelischen Kirchengemeinde Bitburg. Sie wurde vor allem für evangelische Touristen der wilhelminischen Kaiserzeit erbaut. | ||
Nachdem mit dem Wiener Kongress die Eifel preußisch verwaltet wurde, kamen Bahnarbeiter und auch erste Touristen aus Preußen in die Eifel. Um die zahlreichen evangelischen Feriengäste zur Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert seelsorgerisch betreuen zu können und ihnen den sonntäglichen Gottesdienstbesuch ermöglichen, wurde [[1891]] ein Sammelfonds gegründet. Dieser ermöglichte im Jahre [[1900]] den Bau einer kleinen Kirche am Hang zwischen dem Ort und der Mariensäule.[1] Nach der Grundsteinlegung am [[6. Mai]] erfolgte am [[16. September]] [[1900]] die feierliche Einweihung der Kapelle - mit Schwierigkeiten, weil der Schlüssel sich als falsch erwies. Unvorhergesehenerweise spielte zur Einweihung eine Militärkapelle, weil gerade ein Manöver in der Nähe stattfand. Die Kirche aus unverputztem Rotsandstein wurde nach Plänen des Trierer Architekten Reinhold Wirtz gebaut, die dieser 1898 nur wenige Monate vor seinem Tod erstellte. Sie besitzt einen schlanken und im oberen Teil achteckigen Turm sowie ein flachgedecktes Kirchenschiff, mit Eingang in Richtung des Ortes. Gegenüber befindet sich der etwa quadratische kreuzrippengewölbte Chor. | Nachdem mit dem Wiener Kongress die Eifel preußisch verwaltet wurde, kamen Bahnarbeiter und auch erste Touristen aus Preußen in die Eifel. Um die zahlreichen evangelischen Feriengäste zur Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert seelsorgerisch betreuen zu können und ihnen den sonntäglichen Gottesdienstbesuch ermöglichen, wurde [[1891]] ein Sammelfonds gegründet. Dieser ermöglichte im Jahre [[1900]] den Bau einer kleinen Kirche am Hang zwischen dem Ort und der Mariensäule.[1] Nach der Grundsteinlegung am [[6. Mai]] erfolgte am [[16. September]] [[1900]] die feierliche Einweihung der Kapelle - mit Schwierigkeiten, weil der Schlüssel sich als falsch erwies. Unvorhergesehenerweise spielte zur Einweihung eine Militärkapelle, weil gerade ein Manöver in der Nähe stattfand. Die Kirche aus unverputztem Rotsandstein wurde nach Plänen des Trierer Architekten Reinhold Wirtz gebaut, die dieser 1898 nur wenige Monate vor seinem Tod erstellte. Sie besitzt einen schlanken und im oberen Teil achteckigen Turm sowie ein flachgedecktes Kirchenschiff, mit Eingang in Richtung des Ortes. Gegenüber befindet sich der etwa quadratische kreuzrippengewölbte Chor. | ||