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Eifeler Hof: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:1885 Hochstraße.jpg|mini|Um 1895: Am linken Bildrand erkennt am das Hotel Eifeler Hof vor der Erweiterung.]]
[[Datei:1885 Hochstraße.jpg|mini|Um 1895: Am linken Bildrand erkennt am das Hotel Eifeler Hof vor der Erweiterung.]]
Das '''Hotel Eifeler Hof''' ist das prominenteste Gebäude auf der [[Hochstraße]]. Es wurde an Pfingsten [[1890]] eröffnet und besteht bis heute.
Das '''Hotel Eifeler Hof''' ist das prominenteste Gebäude auf der [[Hochstraße]]. Es wurde an Pfingsten [[1890]] eröffnet und besteht bis heute.
 
==Geschichte vor 1945==
Der Baubeginn der Eisenbahnlinie Köln-Trier im Jahre [[1870]] brachte in Kyllburg eine bemerkenswerte Entfaltung des Wirtschaftslebens, darunter besonders auch des Fremdenverkehrs sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes.
Der Baubeginn der Eisenbahnlinie Köln-Trier im Jahre [[1870]] brachte in Kyllburg eine bemerkenswerte Entfaltung des Wirtschaftslebens, darunter besonders auch des Fremdenverkehrs sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes.
Es entstanden Hotels und Fremdenpensionen, darunter auch das Hotel Eifeler Hof das an Pfingsten 1890 eröffnet, im Laufe der folgenden Jahre erweitert und bald - kurz nach der Jahrhundertwende - zum größten Hotel der Eifel wurde.
Es entstanden Hotels und Fremdenpensionen, darunter auch das Hotel Eifeler Hof das an Pfingsten 1890 eröffnet, im Laufe der folgenden Jahre erweitert und bald - kurz nach der Jahrhundertwende - zum größten Hotel der Eifel wurde.
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In dem erhalten gebliebenen Teil des Hotels richteten sie die Kommandantur für den Landkreis Bitburg ein, während der Kommandant das gegenüber dem Hotel gelegene Wohnhaus Schulte bezog.
In dem erhalten gebliebenen Teil des Hotels richteten sie die Kommandantur für den Landkreis Bitburg ein, während der Kommandant das gegenüber dem Hotel gelegene Wohnhaus Schulte bezog.
 
==Nach 1945==
Erst nach Freigabe des Hotels durch die französischen Behörden konnte im Jahre 1950 nach Beseitigung der schlimmsten Schäden das Hotel wieder in Betrieb genommen werden. Frau Schulte leitete das Hotel in dem 1955 zusätzlich ein Kneipp-Bad eingerichtet wurde und das Kaufhaus.
Erst nach Freigabe des Hotels durch die französischen Behörden konnte im Jahre 1950 nach Beseitigung der schlimmsten Schäden das Hotel wieder in Betrieb genommen werden. Frau Schulte leitete das Hotel in dem 1955 zusätzlich ein Kneipp-Bad eingerichtet wurde und das Kaufhaus.


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Mit einem weiteren Ausbau des inzwischen auch als Kurklinik und Kneipp-Kurhotel allgemein anerkannten "Eifeler Hof" hatte das Hotel einen Standard erreicht, der sich vor keinem Vergleich mit anderen großen Hotels zu scheuen brauchte.
Mit einem weiteren Ausbau des inzwischen auch als Kurklinik und Kneipp-Kurhotel allgemein anerkannten "Eifeler Hof" hatte das Hotel einen Standard erreicht, der sich vor keinem Vergleich mit anderen großen Hotels zu scheuen brauchte.
 
==Schließung==
Nach nochmaligem Besitzerwechsel im Jahre 1998 und großzügiger Renovierung für rund 3,5 Millionen Mark, wurde das Haus an die Refugium AG verpachtet, die dort ein Mischkonzept aus Hotel und Altenheim umsetzte. Doch nur eineinhalb Jahre später, am [[30. September]] [[1999]] wurden die Tore des Vier-Sterne-Hotels erneut geschlossen. Die Immopeg Immobiliengesellschaft musste Insolvenz anmelden.
Nach nochmaligem Besitzerwechsel im Jahre 1998 und großzügiger Renovierung für rund 3,5 Millionen Mark, wurde das Haus an die Refugium AG verpachtet, die dort ein Mischkonzept aus Hotel und Altenheim umsetzte. Doch nur eineinhalb Jahre später, am [[30. September]] [[1999]] wurden die Tore des Vier-Sterne-Hotels erneut geschlossen. Die Immopeg Immobiliengesellschaft musste Insolvenz anmelden.


Bevor es am [[16. August]] [[2007]] zu einer Zwangsversteigerung kam, konnte Manfred Grommes den Gebäudekomplex erwerben. Bereits im Januar 2008 verkaufte dieser das leerstehende Hotel an eine niederländische Investorengruppe mit Namen „Lin Groep“, die im Vorjahr bereits den „[[Kurfürst von Trier]]“ erworben hatten. Doch der Investor war mit seinem zweifelhaften Geschäfts- und Finanzierungsmodell nicht in der Lage auch nur eines der Häuser zu sanieren und wieder zu eröffnen. Was folgte war ein langsamer Verfall des Anwesens. Im Januar 2009 platzten Aufgrund von Frost die Wasserleitungen und etwa 100 Heizkörper mussten entfernt werden. Es entstand ein Schaden von etwa 60.000 €.
Bevor es am [[16. August]] [[2007]] zu einer Zwangsversteigerung kam, konnte Manfred Grommes den Gebäudekomplex erwerben. Bereits im Januar 2008 verkaufte dieser das leerstehende Hotel an eine niederländische Investorengruppe mit Namen „Lin Groep“, die im Vorjahr bereits den „[[Kurfürst von Trier]]“ erworben hatten. Doch der Investor war mit seinem zweifelhaften Geschäfts- und Finanzierungsmodell nicht in der Lage auch nur eines der Häuser zu sanieren und wieder zu eröffnen. Was folgte war ein langsamer Verfall des Anwesens. Im Januar 2009 platzten Aufgrund von Frost die Wasserleitungen und etwa 100 Heizkörper mussten entfernt werden. Es entstand ein Schaden von etwa 60.000 €.
 
==Wiedereröffnung==
Anfang August 2013 kaufte die Eifeler Hof GbR, das 4.000 m² große Gebäude von der erfolglosen LIN-Groep. Der Kaufpreis lag bei etwa 180.000 €. Das Konzept der Eifeler Hof GbR, an der zu großen Teilen die Immobilien-Investment-Gesellschaft Alcazár Real Estate GmbH aus Kyllburg beteiligt ist, sah vor, das Hotel zu sanieren und dann in Teilen zu verpachten. Die geplanten Investitionen reichten jedoch bei weitem nicht aus, da die geforderten Brandschutzauflagen in dem 125 Jahre alten Gebäude nur schwer und mit hohen Kosten umzusetzen waren.
Anfang August 2013 kaufte die Eifeler Hof GbR, das 4.000 m² große Gebäude von der erfolglosen LIN-Groep. Der Kaufpreis lag bei etwa 180.000 €. Das Konzept der Eifeler Hof GbR, an der zu großen Teilen die Immobilien-Investment-Gesellschaft Alcazár Real Estate GmbH aus Kyllburg beteiligt ist, sah vor, das Hotel zu sanieren und dann in Teilen zu verpachten. Die geplanten Investitionen reichten jedoch bei weitem nicht aus, da die geforderten Brandschutzauflagen in dem 125 Jahre alten Gebäude nur schwer und mit hohen Kosten umzusetzen waren.