Flurnamen in Kyllburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 29. April 2016, 07:23 Uhr
Flurname | Bedeutung | Anmerkungen |
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Am Steinberg | ||
Am Taubenberg | ||
Auf Compers Wiese | ||
Auf dem Dauenbüsch | ||
Auf dem Vierkantigenfeld | Zeigt sich auch heute noch als fast rechteckiges Feld, umschlossen von Bäumen. Hier befindet sich der Stall von Bodo Carben. | |
Auf dem Winkel | Winkel = Deutung: Zu althochdeutsch winkil, mittelhochdeutsch winkel st.M. 'Winkel, Ecke, Ende, abseits gelegener Raum'. Es handelt sich vielfach, insbesondere bei Komposita mit dem GT Winkel, um einen Formnamen für spitz zulaufende, von einer Weg- oder Flussbiegung oder einem Knick im Grenzverlauf begrenzte Flurstücke. Daneben tragen auch weit abgelegene oder verborgene Stellen häufig den Namen im Winkel. | Das so bezeichnete Flurstück bildet einen spitzen Winkel zwischen Kyll und Straße nach St. Thomas. Hier befand sich zur Nazizeit das Reichsarbeitsdienst-Lager. |
Auf der Ey | ||
Auf der Hasselheck | Zwei Deutungen sind möglich: 1. von Haselnuss, 2. von Hase | |
Auf der Heid | ||
Auf der Hill | ||
Auf der Hohwiese | ||
Auf Meiselter | Der Wortstamm Meis kommt ursprünglich von Moor, Sumpf. Der Wortstamm Elter/Aelter könnte auf Altar hindeuten. Möglich wäre eine alte keltische oder römische Kultstätte in dieser Gegend. | |
Auf Salmerfeld | Könnte auf das Grafengeschlecht derer von Salm (12. Jahrhundert) hindeuten | Befindet sich oberhalb des Bahnhofs und unterhalb des Meiselterweges. |
Auf Scharret | Könnte vom Wortstamm her sich eher von „schauen“ ableiten. Von hier aus hat man eine gute Fernsicht. | Gut möglich, dass am Rosenberg einst ein Meldeturm der Kyllburger Burg stand. |
Auf Trieschwies | auf der trockenen Wiese, hier konnte Ackerbau betrieben werden | |
Aufm Breitenstein | ||
Aufm Erkel | ||
Aufm Köpfgen | ||
Aufm Stift | Stammt vom ehemaligen Kanoniker-Stift | |
Beim hintersten Wehrbüsch | ||
Beim Schodenbrunnen | Das Word Schoden kommt von ursprünglich von Schlat=Tümpel und bezeichnet eine versumpfte Niederung, Vertiefung in einer Grünfläche oder mit Wasser gefüllte Senke. | |
Beim Wehrbüsch | ||
Beim Wildenbrünnchen | ||
Hinter Kyllburg | ||
Hinter Sankt Maxmien Kirche | ||
Hinterm Berg | ||
Hinterm Grabenpesch | Flurname, der auf pascuum = Weide zurückgeht. | |
Im Aelter | ||
Im Annenberg | Annen kommt vom Vornamen Anno und deutet auf den ursprünglichen Landbesitzer hin | |
Im Hahn | Hahn kommt von Hagen, das bedeutet ursprünglich Dornstrauch | - |
Im hintersten Wehrbüsch | ||
Im Klopp | Dem Wort Klopp liegt mittelhochdeutsch klupf zugrunde, das in der Mundart als klupp oder klopp erscheinen muss; es bedeutet Gipfel, Berg. | |
Im Königsflur | König ist die falsche Eindeutschung von Kaninchen. | |
Im Rabenpesch | Flurname, der auf pascuum = Weide zurückgeht. | |
Im Rosenberg | rose kommt von roden und deutet auf eine Rodung hin | |
Im Seinsfelderfeld | ||
Im Steinberg | ||
Im Taubenberg | ||
Im Thal | ||
Im Wehrbüsch | ||
In Brückermeiselter | ||
In den Dürrenpeschen | Flurname, der auf pascuum = Weide zurückgeht. | |
In der Borkyll | „Bor“ steht für Wasserstelle, also Wasserstelle an der Kyll | |
In der Gass | Mittelteil der Stiftstraße, östliche Seite | |
In der Hill | ||
In der Hinterstgasse | Heißt im allgemeinen Sprachgebrauch immer noch Hinnichtgass. | Berghang zwischen unterer Bademer Straße und Orsfelder Weg. |
In der Karbügt | ||
In der Muck | „Mucke“ (Dialekt) = Kröte, Unke | |
In der Sang | Durch Sengen gerodeter Wald [1] | |
In der Schneidergass | ||
In der Schweinstrift | Trift - Die Viehtrift (Trift, Viatrift) ist ein Begriff aus der Landwirtschaft und beschreibt einen Weg, der zum Viehaustreiben genutzt wird, das heißt vom Stall bis zur Weide. | |
In Kuhnerterberg | Kuhnert kommt vom Namen Konrad/Cuno und deutet auf den ursprünglichen Landbesitzer hin. | Die Wilsecker Linde steht auf Kuhnert |
In Meiselter | ||
Obern hintersten Wehrbüsch | ||
Über Kyll | ||
Unter Kuhnert | ||
Zu Strengen | ||
Zur Sang |
Weblinks
- http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1963/hjb1963.32.htm
- https://www.germanistik.uni-bonn.de/forschung/arbeitsstelle-rheinische-sprachforschung/projekte/flurnamen/karten-1