Zum Inhalt springen

Gasthaus zur Pinn: Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 23: Zeile 23:
Von den beiden Söhnen, Jakob und Theo Weber, kehrte der älteste Sohn Jakob, der eigentlich die „Pinn“ übernehmen sollte, nicht mehr aus dem Krieg heim. Über sein Schicksal ist nichts bekannt.  
Von den beiden Söhnen, Jakob und Theo Weber, kehrte der älteste Sohn Jakob, der eigentlich die „Pinn“ übernehmen sollte, nicht mehr aus dem Krieg heim. Über sein Schicksal ist nichts bekannt.  


Für die Zeit während und nach dem zweiten Weltkrieg berichtet Thea Thömmes, die Nichte von Theo Weber, folgendes: „Nach dem Tode meiner Tante hat meine Mutter sich um meinen Onkel und Vettern gekümmert. Sie hielt während der schweren Kriegsjahre den Betrieb aufrecht. Es war nicht leicht für sie, da mein Vater ja in Orsfeld und meine Brüder versorgt werden mussten. Sie hat sich in den schweren Jahren in der Pinn sehr verdient gemacht.
Theo Weber übernahm den elterlichen Betrieb. Nach dem Tode seiner Frau half seine Schwester Maria (verheiratete Thömmes) im Betrieb mit. Während der Kriegsjahre hielt sie maßgeblich den Betrieb aufrecht und sorgte dafür, dass am 1. Mai 1948 der Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Mittlerweile war auch Marias Sohn Hermann in den Familienbetrieb eingestiegen. Maria Thömmes starb 16. April 1951, ihr Mann Nikolaus am 23. August 1955. Auf Beschluss der Familie erbte  ihr Sohn Hermann Thömmes den Betrieb und führte ihn zusammen mit seiner Frau Angela, geb. Klein bis 1983. Hermann Thömmes war es auch der dem Gasthaus Weber den neuen Namen Gasthaus zur Pinn gab.
Meine Mutter und mein Bruder Hermann haben viel dazu beigetragen, dass der Wirtschaftsbetrieb am 1. Mai 1948 wieder eröffnet werden konnte. Meine Mutter konnte den Betrieb noch drei Jahre leiten, bis sie 1951 plötzlich ganz unerwartet starb. Mein Vater überlebte die Mutter nur um vier Jahre. Dann übernahm mein Bruder Hermann aufgrund eines Familienbeschlusses das Geschäft. Acht Jahre hatte er Gelegenheit, sich im Gastwirtsgewerbe genügend Kenntnisse und Erfahrung zu erwerben. Mit seiner Frau Angelika geb. Klein aus Kyllburg hat er nach alter Tradition die Pinn weitergeführt. Mein Bruder Hermann gab dem Namen Pinn sein altes Anrecht, indem er ihn in der Schrift am Hause in Erscheinung treten ließ.
 
Die drei Kinder meines Bruders sahen sich nicht imstande, den Betrieb als Gasthaus zur Pinn weiterzuführen. So wurde die Pinn an einen Italiener verpachtet, der dort seit ca. 1983 Jahren eine Pizzeria betreibt.“
1983 setzte sich das Ehepaar Thömmes zur Ruhe und verpachtete die Gastwirtschaft an den Italiener Vito Gangarossa. Dieser eröffnete dort eine Pizzeria. 1990 folgte der nächste Pächter, Antonio Pandozzi, der hier ebenfalls eine Pizzeria betreibt. Seit 1983 trägt das Gebäude den Namen Pizzeria „Bella Italia“.


1990 wurde die Pizzeria weiterverpachtet, wiederum an einen Italiener, der seitdem hier eine gut gehende Pizzeria betreibt.


[[Kategorie:Bauwerk]]
[[Kategorie:Bauwerk]]