Kylltalbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
Erscheinungsbild
Dussy (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „mini|Kylltalbrücke von der Wilsecker Seite aus betrachtet Die A 60 Kylltalbrücke ist eine Stahlbeton-Bogenbrücke, die in der N…“ |
Dussy (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Kylltalbrücke.jpg|mini|Kylltalbrücke von der Wilsecker Seite aus betrachtet]] | [[Datei:Kylltalbrücke.jpg|mini|Kylltalbrücke von der Wilsecker Seite aus betrachtet]] | ||
Die A 60 Kylltalbrücke ist eine Stahlbeton-Bogenbrücke, die in der Nähe von Wilsecker das Kylltal überspannt. Mit einer Bogen-Spannweite von 223 m ist sie die größte Stahlbetonbogenbrücke Deutschlands, die komplett aus Stahlbeton bzw. Spannbeton besteht. | Die A 60 Kylltalbrücke ist eine Stahlbeton-Bogenbrücke, die in der Nähe von Wilsecker das Kylltal überspannt. Mit einer Bogen-Spannweite von 223 m ist sie die größte Stahlbetonbogenbrücke Deutschlands, die komplett aus Stahlbeton bzw. Spannbeton besteht. Geplant wurde die Brücke vom Kölner Architekten Dr. Ing. Friedbert Kind-Barkauskas. | ||
Die Brücke liegt im Zuge der A 60 in der Eifel bei Wilsecker zwischen den Anschlussstellen Bitburg und Badem und wurde in den Jahren 1995 bis 1999 erbaut. Sie überspannt mit einer Gesamtlänge von 645 m in einer maximalen Höhe von 93 m über Grund das Tal der Kyll. | Die Brücke liegt im Zuge der A 60 in der Eifel bei Wilsecker zwischen den Anschlussstellen Bitburg und Badem und wurde in den Jahren 1995 bis 1999 erbaut. Sie überspannt mit einer Gesamtlänge von 645 m in einer maximalen Höhe von 93 m über Grund das Tal der Kyll. | ||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
In Brückenmitte werden die beiden Überbauten von je einem Stahlbetonbogen mit 223 m Spannweite abgetragen. Diese haben ungefähr eine Parabelform. Die Bogenbreite beträgt 7 m, die Dicke 3,5 m am Kämpfer und 1,5 m im Scheitel. Die Herstellung des Bogens erfolgte im Freivorbau mit Hilfsabspannungen. | In Brückenmitte werden die beiden Überbauten von je einem Stahlbetonbogen mit 223 m Spannweite abgetragen. Diese haben ungefähr eine Parabelform. Die Bogenbreite beträgt 7 m, die Dicke 3,5 m am Kämpfer und 1,5 m im Scheitel. Die Herstellung des Bogens erfolgte im Freivorbau mit Hilfsabspannungen. | ||
Die Pfeiler außerhalb des Bogens sind maximal 47 m hoch, bei einer Breite von 6,0 m haben sie eine Dicke von 2,0 m. | Die Pfeiler außerhalb des Bogens sind maximal 47 m hoch, bei einer Breite von 6,0 m haben sie eine Dicke von 2,0 m. Im Untergrund wurden 116 Felsanker gesetzt. | ||
==Weitere Daten== | ==Weitere Daten== | ||