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Freiherr von Schawen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Herkunft des Namens ==
== Herkunft des Namens ==
Im Laufe der Jahre gab es immer wieder unterschiedliche Schreibweisen (Schowel, Scharwel, Scharwen, Schoawen). Die heute gebräuchliche ist "Freiherr von Schawen" oder auf Kyllburger Platt "Den Schoawen" [dn̩ ˈʃɔːvn̩]. Man nimmt an, dass der Name sich auf eine Flur im Kyllburger Bann ''[[Flurnamen in Kyllburg|Auf Scharret]]'' bezieht.
Im Laufe der Jahre gab es immer wieder unterschiedliche Schreibweisen (Schowel, Scharwel, Scharwen, Schoawen). Die heute gebräuchliche ist "Freiherr von Schawen" oder auf Kyllburger Platt "Den Schoawen" [dn̩ ˈʃɔːvn̩]. Man nimmt an, dass der Name sich auf eine Flur im Kyllburger Bann "''[[Flurnamen in Kyllburg|Auf Scharret]]''" bezieht.
 
== Mögliche Herleitung ==
== Mögliche Herleitung ==
Der Karneval, oder wie man hier sagt die Foasicht, hat in dem kleinen Eifelstädtchen Kyllburg eine lange Tradition. Man übernahm recht bald den Brauch der mittelalterlichen Mönche am Vorabend der Fastenzeit (Fast-Nacht = Nacht vor dem Fasten), gemeinsam zu feiern und noch einmal ausgiebig zu essen. Danach begann die Fastenzeit mit dem carnelevale, der Fleischwegnahme. Aus dem Mittelalter stammte auch der Brauch des [[Hahnenkampf]]s, der bis zum Ende des 18. Jahrhunderts von den jungen Kyllburger Burschen veranstaltet wurde. Ende Januar fanden diese Kämpfe statt. Federn folgen, Blut floss, Anfeuerungsrufe peitschten den immer hitziger werdenden Kampf. Hahn um Hahn schied aus und am Ende blieb ein Sieger übrig. Der Besitzer des Federviehs wurde zum Hahnenkönig gekrönt. Der Hahnenkönig hatte weitreichende Rechte und einen eigenen Hofstaat. So durfte zum Beispiel niemand sprechen, ohne dass es der König erlaubt hätte.
Der Karneval, oder wie man hier sagt die Foasicht, hat in dem kleinen Eifelstädtchen Kyllburg eine lange Tradition. Man übernahm recht bald den Brauch der mittelalterlichen Mönche am Vorabend der Fastenzeit (Fast-Nacht = Nacht vor dem Fasten), gemeinsam zu feiern und noch einmal ausgiebig zu essen. Danach begann die Fastenzeit mit dem carnelevale, der Fleischwegnahme. Aus dem Mittelalter stammte auch der Brauch des [[Hahnenkampf]]s, der bis zum Ende des 18. Jahrhunderts von den jungen Kyllburger Burschen veranstaltet wurde. Ende Januar fanden diese Kämpfe statt. Federn folgen, Blut floss, Anfeuerungsrufe peitschten den immer hitziger werdenden Kampf. Hahn um Hahn schied aus und am Ende blieb ein Sieger übrig. Der Besitzer des Federviehs wurde zum Hahnenkönig gekrönt. Der Hahnenkönig hatte weitreichende Rechte und einen eigenen Hofstaat. So durfte zum Beispiel niemand sprechen, ohne dass es der König erlaubt hätte.