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Kyllburg: Unterschied zwischen den Versionen

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|Landkreis:||Eifelkreis Bitburg-Prüm
|Landkreis:||Eifelkreis Bitburg-Prüm
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|Verbandsgemeinde:||Kyllburg
|Verbandsgemeinde:||Bitburger Land
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|Höhe:||300 m ü. NN
|Höhe:||300 m ü. NN
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|Fläche:||4,6 km²
|Fläche:||4,6 km²
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|Einwohner:||955 (31. Dez. 2009)
|Einwohner:||870 (31. Dez. 2015)
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|Bevölkerungsdichte:||211 Einwohner je km²
|Bevölkerungsdichte:||211 Einwohner je km²
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|Kfz-Kennzeichen:||BIT
|Kfz-Kennzeichen:||BIT
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|Adresse Verwaltung:||Marktplatz 8<br />54655 Kyllburg
|Adresse Verwaltung:||Hubert-Prim-Str. 7<br />54634 Bitburg
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|Webpräsenz:||[http://www.stadt-kyllburg.de www.stadt-kyllburg.de]
|Webpräsenz:||[http://www.stadt-kyllburg.de www.stadt-kyllburg.de]
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'''Kyllburg''' ist eine Stadt im rheinland-pfälzischen Eifelkreis Bitburg-Prüm und Sitz der Verbandsgemeinde Kyllburg.
'''Kyllburg''' ist eine Stadt im rheinland-pfälzischen Eifelkreis Bitburg-Prüm und Sitz der Verbandsgemeinde Kyllburg.
Sie liegt zwischen 275 m ü. NN ([[Bahnhof]]) und 375 m ü. NN ([[Sportplatz]]), hat 976 Einwohner.
Sie liegt zwischen 275 m ü. NN ([[Bahnhof]]) und 375 m ü. NN ([[Sportplatz]]), hat 870 Einwohner.
Der Schutz durch Höhenzüge, die die Stadt überragen und der umschließende Wassergürtel der [[Kyll]] tragen zu den besonders günstigen klimatischen Verhältnissen bei.
Der Schutz durch Höhenzüge, die die Stadt überragen und der umschließende Wassergürtel der [[Kyll]] tragen zu den besonders günstigen klimatischen Verhältnissen bei.


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Urkundlich wird Kyllburg bereits im 8. Jahrhundert erwähnt. Nach einer [[Schenkungsurkunde]] vom [[16. Juli]] [[800]] schenkten die Eheleute Elmfried und Doda mehrere am Kyllberg gelegenen Ländereien an die Abtei Prüm.
Urkundlich wird Kyllburg bereits im 8. Jahrhundert erwähnt. Nach einer [[Schenkungsurkunde]] vom [[16. Juli]] [[800]] schenkten die Eheleute Elmfried und Doda mehrere am Kyllberg gelegenen Ländereien an die Abtei Prüm.


Im Jahre 1239 ließ Erzbischof {{De-Wikipedia|Theoderich_von_Wied|Theoderich von Trier}}, um sein Gebiet gegen die Nordgrenze des Trierer Erzbistums und gegen die Dynasten von [[Malberg]] zu schützen, als Eck- und Grenzfeste Kurtriers eine größere [[Burg]], die eigentliche Kyllburg, erbauen. Die heute noch zum Teil erhaltene Burg wurde durch einen Schulhausbau im Jahre 1912 teilweise ersetzt.
Im Jahre 1239 ließ Erzbischof {{De-Wikipedia|Theoderich_von_Wied|Theoderich von Trier}}, um sein Gebiet gegen die Nordgrenze des Trierer Erzbistums und gegen die Dynasten von [[Malberg]] zu schützen, als Eck- und Grenzfeste Kurtriers eine größere [[Burg]], die eigentliche Kyllburg, erbauen. Die heute noch zum Teil erhaltene Burg wurde durch einen [[Alte Schule|Schulhausbau]] im Jahre 1912 teilweise ersetzt.


Zur Aufbringung der Kosten dieses Burgbaues verkaufte Erzbischof Theoderich die durch den Tod der [[Agnes von Malberg]] heimgefallenen Lehen zu Roßporten unter Zustimmung seines Trierer Domkapitels für 200 Pfund ans [[Kloster St. Thomas]].
Zur Aufbringung der Kosten dieses Burgbaues verkaufte Erzbischof Theoderich die durch den Tod der [[Agnes von Malberg]] heimgefallenen Lehen zu Roßporten unter Zustimmung seines Trierer Domkapitels für 200 Pfund ans [[Kloster St. Thomas]].
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Am 15. September 1956 erhielt Kyllburg durch das Land Rheinland-Pfalz die [[Stadtrechte]] wieder.
Am 15. September 1956 erhielt Kyllburg durch das Land Rheinland-Pfalz die [[Stadtrechte]] wieder.
Seit 2005 verzichtet Kyllburg auf die Bezeichnung [[Luftkurort]] und ist somit keine Kurstadt mehr.


=== Formen des Ortsnamens ===
=== Formen des Ortsnamens ===
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* 2014 –   862
* 2014 –   862
* 2015 - 870
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<small> Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz</small>
<small> Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz</small>