Eifeler Hof: Unterschied zwischen den Versionen
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Erst nach Freigabe des Hotels durch die französischen Behörden konnte im Jahre 1950 nach Beseitigung der schlimmsten Schäden das Hotel wieder in Betrieb genommen werden. Frau Schulte leitete das Hotel in dem 1955 zusätzlich ein Kneipp-Bad eingerichtet wurde und das Kaufhaus. | Erst nach Freigabe des Hotels durch die französischen Behörden konnte im Jahre 1950 nach Beseitigung der schlimmsten Schäden das Hotel wieder in Betrieb genommen werden. Frau Schulte leitete wieder das Hotel, in dem 1955 zusätzlich ein [[Kneippkurort|Kneipp-Bad]] eingerichtet wurde und das Kaufhaus. | ||
Am [[23. April]] [[1955]] wurde das Bad im Rahmen eines Festaktes seiner Bestimmung übergeben. | Am [[23. April]] [[1955]] wurde das Bad im Rahmen eines Festaktes seiner Bestimmung übergeben. | ||
Ein Jahr später, am [[16. September]] [[1956]], fand in großem Rahmen im sogenannten „Roten Saal“ ein weiterer Festakt statt; an diesem Tage wurden der Stadt Kyllburg die Stadtrechte, die sie seit 1256 besessen und 1856 verloren hatte, wieder verliehen. Der damalige Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. h.c. Peter Altmeier, überreichte dem damaligen Stadtbürgermeister [[Hans Klotz]] die Verleihungsurkunde. | Ein Jahr später, am [[16. September]] [[1956]], fand in großem Rahmen im sogenannten „Roten Saal“ ein weiterer Festakt statt; an diesem Tage wurden der Stadt Kyllburg die Stadtrechte, die sie seit [[1256]] besessen und [[1856]] verloren hatte, wieder verliehen. Der damalige Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. h.c. Peter Altmeier, überreichte dem damaligen Stadtbürgermeister [[Hans Klotz]] die Verleihungsurkunde. | ||
In der Folgezeit legte die Hotelbesitzerin | In der Folgezeit legte die Hotelbesitzerin Agnes Schulte die Leitung des Hotels nieder und verpachtete den Betrieb, bis sie am [[1. Juni]] [[1959]] das Haus den „Heilig-Geist-Schwestern e.V.“ schenkte, die nunmehr das Hotel weiterführten. Unter deren Leitung erfolgte der Einbau des Schwimmbades sowie des Personenaufzuges vom Schwimmbad bis zum Dachgeschoss. Außerdem richteten sie im Hause eine Hauskapelle ein, die sich bei den Hotelgästen und den im Hotel wohnenden Geistlichen großer Beliebtheit erfreute. Im Sommer des Jahres [[1984]] konnten die Heilig-Geist-Schwestern im Rahmen einer Feier den 25. Jahrestag der Übernahme des Hotels feiern. Im Dezember [[1987]] ging der Besitz an die aus Oelde in Westfalen stammende Familie Abeler. | ||
Nach der Übernahme erfolgte eine umfassende Renovierung und Erweiterung des Hotels. So wurden die Geschäftsräume des Kaufhauses umgebaut und dem Hotelbetrieb nutzbar gemacht. Es entstanden der sog. „Blaue Saal“ und ein großer Bibliotheksraum für die Gäste. Außerdem wurden sämtliche Hotelzimmer renoviert und neu gestaltet. Im Kellergeschoss entstand der „Fuchsbau“, ein Kellerlokal, das alsbald von den Kyllburgern und Hotelgästen gern besucht wurde. Weiterhin entstanden im gleichen Geschoss ein Billard-Raum sowie eine Golf-Lehranlage und eine Kegelbahn. | Nach der Übernahme erfolgte eine umfassende Renovierung und Erweiterung des Hotels. So wurden die Geschäftsräume des Kaufhauses umgebaut und dem Hotelbetrieb nutzbar gemacht. Es entstanden der sog. „Blaue Saal“ und ein großer Bibliotheksraum für die Gäste. Außerdem wurden sämtliche Hotelzimmer renoviert und neu gestaltet. Im Kellergeschoss entstand der „Fuchsbau“, ein Kellerlokal, das alsbald von den Kyllburgern und Hotelgästen gern besucht wurde. Weiterhin entstanden im gleichen Geschoss ein Billard-Raum sowie eine Golf-Lehranlage und eine Kegelbahn. | ||