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Eifeler Hof: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:1945 Einzug der Amerikaner.jpg|mini|1945 Einzug der Amerikaner]]
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Nach Abzug der Amerikaner entwickelte sich der Fremdenverkehr und damit auch der Betrieb des Hotels erneut. Vor allem in den 20er Jahren war ein großer Aufstieg zu verzeichnen.
Nach Abzug der Amerikaner entwickelte sich der Fremdenverkehr und damit auch der Betrieb des Hotels erneut. Vor allem in den 20er Jahren war ein großer Aufstieg zu verzeichnen.
So wurde im Jahre 1927, gegenüber dem Eifeler Hof, ein großer Hotelgarten mit zwei Pavillons und Liegehallen gebaut. Zu diesem Zweck musste das alte Haus (Freywald), das rechts vom ehemalige kurfürstliche Rentamt stand, abgerissen werden.


Auch in den 30er Jahren hatte das Hotel während der Saison zahlreiche Gäste. Bis zum Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|zweiten Weltkrieges]], am [[1. September]] [[1939]], waren es vor allem Gäste aus dem Rheinland, Belgien und den Niederlanden, die in Kyllburg Erholung suchten. In der Zeit bis zum zweiten Weltkrieg hatte der Hotelbesitzer Josef Schulte das Werk seines Vaters Wilhelm konsequent fortgeführt und erweitert. So gehörte zum Hotel seit langem ein großes Kaufhaus, das außer einer Textil-, Schuh- und Möbelabteilung auch eine Lebensmittelabteilung umfasste. Für die zahlreichen Bediensteten des Hotelunternehmens war sogar seit langem eine betriebseigene Sozialversicherung geschaffen worden. Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges 1939 lief der Hotelbetrieb zunächst weiter, jedoch waren es jetzt nur noch Gäste aus dem Inland, die im Hotel abstiegen. Um eine befriedigende Bewirtung der Gäste sicherzustellen, hatte die Hotelleitung vorsorglich 2 Kühe, eine Anzahl Schweine und Hühner angeschafft. Im Jahre 1943 ging die Zahl der Hotelgäste erheblich zurück, nachdem immer größere Beschränkungen der Reisemöglichkeiten, sei es durch Erlasse der Reichsregierung, oder durch den sich ausweitenden Luft- und Bombenkrieg eingetreten waren
Auch in den 30er Jahren hatte das Hotel während der Saison zahlreiche Gäste. Bis zum Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|zweiten Weltkrieges]], am [[1. September]] [[1939]], waren es vor allem Gäste aus dem Rheinland, Belgien und den Niederlanden, die in Kyllburg Erholung suchten. In der Zeit bis zum zweiten Weltkrieg hatte der Hotelbesitzer Josef Schulte das Werk seines Vaters Wilhelm konsequent fortgeführt und erweitert. So gehörte zum Hotel seit langem ein großes Kaufhaus, das außer einer Textil-, Schuh- und Möbelabteilung auch eine Lebensmittelabteilung umfasste. Für die zahlreichen Bediensteten des Hotelunternehmens war sogar seit langem eine betriebseigene Sozialversicherung geschaffen worden. Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges 1939 lief der Hotelbetrieb zunächst weiter, jedoch waren es jetzt nur noch Gäste aus dem Inland, die im Hotel abstiegen. Um eine befriedigende Bewirtung der Gäste sicherzustellen, hatte die Hotelleitung vorsorglich 2 Kühe, eine Anzahl Schweine und Hühner angeschafft. Im Jahre 1943 ging die Zahl der Hotelgäste erheblich zurück, nachdem immer größere Beschränkungen der Reisemöglichkeiten, sei es durch Erlasse der Reichsregierung, oder durch den sich ausweitenden Luft- und Bombenkrieg eingetreten waren