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Langmauer: Unterschied zwischen den Versionen

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Die durchschnittliche Breite der Mauer betrug 60 cm. Sie war durch in alternierender Folge in den Boden integrierter Lisenen, mit einer Breite von 40 bis 48 cm und einer Länge von 7,40 m, verstärkt. Diese Stützpfeiler ragen bis 42 cm in den Boden. In der Mauer wurden zwei Inschriften gefunden, die zusammen mit militärischen Fundobjekten auf eine Erbauung durch die militärische Einheit der Primani hinweisen.
Die durchschnittliche Breite der Mauer betrug 60 cm. Sie war durch in alternierender Folge in den Boden integrierter Lisenen, mit einer Breite von 40 bis 48 cm und einer Länge von 7,40 m, verstärkt. Diese Stützpfeiler ragen bis 42 cm in den Boden. In der Mauer wurden zwei Inschriften gefunden, die zusammen mit militärischen Fundobjekten auf eine Erbauung durch die militärische Einheit der Primani hinweisen.


==Verlauf im Bereich Kyllburg<ref>[[https://www.google.de/books/edition/Die_Tr%C3%BCmmer_der_sogenannten_Langmauer/OsgDAAAAcAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=kyllburg&pg=PA25&printsec=frontcover Die Trümmer der sogenannten Langmauer, Jacob Schneider, 1843, S. 25f]]</ref>==
==Verlauf im Bereich Kyllburg<ref>[https://www.google.de/books/edition/Die_Tr%C3%BCmmer_der_sogenannten_Langmauer/OsgDAAAAcAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=kyllburg&pg=PA25&printsec=frontcover Die Trümmer der sogenannten Langmauer, Jacob Schneider, 1843, S. 25f]</ref>==
  An dem Rande des Kyllthals angekommen, das sich hier um den schmalen Bergrücken herumkrümmt, auf dem sich der Flecken Kyllburg malerisch hinzieht, dreht sich die Mauer etwas rechts und durchschneidet die von Badem nach Kyllburg führende Chaussee in nordöstlicher Richtung. Bis and die genannte Straße sind die Trümmer mit Gesträuch bewachsen, jenseits derselben aber gänzlich ausgereutet und an ihrer Stelle befindet sich gegenwärtig ein Feldweg, der ganz die Richtung der Mauer hat, bis er einen andern nach Kyllburg führender Weg trifft; diesen Weg durchsetzen die Mauertrümmer, verschwinden dann eine Strecke, und treten wieder als ein hoher, breiter, mit Gesträuch bewachsener Steinrücken auf; in der Form solcher isolierter Steinrücken lassen sich die Spuren südlich an dem Dorfe Kyllburgweiler vorbei verfolgen bis auf die Höhe, wo sie sich nochmals etwas südlich drehen, und nun in südöstlicher Richtung bis in die Nähe des Dorfes Oberkail hinablaufen.
  An dem Rande des Kyllthals angekommen, das sich hier um den schmalen Bergrücken herumkrümmt, auf dem sich der Flecken Kyllburg malerisch hinzieht, dreht sich die Mauer etwas rechts und durchschneidet die von Badem nach Kyllburg führende Chaussee in nordöstlicher Richtung. Bis and die genannte Straße sind die Trümmer mit Gesträuch bewachsen, jenseits derselben aber gänzlich ausgereutet und an ihrer Stelle befindet sich gegenwärtig ein Feldweg, der ganz die Richtung der Mauer hat, bis er einen andern nach Kyllburg führender Weg trifft; diesen Weg durchsetzen die Mauertrümmer, verschwinden dann eine Strecke, und treten wieder als ein hoher, breiter, mit Gesträuch bewachsener Steinrücken auf; in der Form solcher isolierter Steinrücken lassen sich die Spuren südlich an dem Dorfe Kyllburgweiler vorbei verfolgen bis auf die Höhe, wo sie sich nochmals etwas südlich drehen, und nun in südöstlicher Richtung bis in die Nähe des Dorfes Oberkail hinablaufen.