Alt St. Maximin

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Die alte Maximinkirche um 1920

Die alte Sankt Maximin Kirche war ein gotischer einschiffiger Kirchenbau, der am 2. Januar 1945 durch alliierte Bomber zerstört wurde. Als den Trümmerresten wurde 1954 eine neue St. Maximin Kirche an gleicher Stelle errichtet.

Die alte St. Maximinkirche war eine dreischiffige Hallenkirche mit quadratischem Schiff und gerade geschlossenem Chorraum. Die Sakristei befand sich hinter dem Chorraum und war durch eine Tür hinter dem Hochaltar zugänglich. Der zweigeschossige Turm an der Südwest-Ecke des Schiffs war deutlich älter als der restliche Kirchenbau und besaß ein steiles Pyramidendach. Der quadratische Chor hatte zwei schmale Joche.

Ein paar alte Schlusssteine blieben erhalten und wurden an verschiedenen Stellen der Friedhofsmauern eingebaut. Ebenfalls erhalten ist der Grabstein des Mathias Vitalis Richardy, der sich im Kreuzgang der Stiftskirche befindet. Unversehrt wurde das gotische Tabernakel aus den Trümmern geborgen. Es steht heute links im Chorraum der neuen St. Maximinkirche.