Wilsecker

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Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 339 m ü. NN
Fläche: 4,53 km²
Einwohner: 193 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54655
Vorwahl: 06563
Kfz-Kennzeichen: BIT
Adresse Verwaltung: Hubert-Prim-Str. 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.wilsecker.de
Ortsbürgermeisterin: Edeltrud Hilden

Wilsecker ist ein kleines Dorf in der Verbandsgemeinde Bitburger Land mit knapp 200 Einwohnern.

Geographie

Die Ortsgemeinde liegt in der Eifel, etwa 1 km südlich von Kyllburg. Zu Wilsecker gehören auch die Höfe Achterhof, Buchenhof, Haus Bertert, Heidhof, Nikolaushof und Zwengelshof.

Arbeitsleben

Waren noch vor etwa 40 bis 50 Jahren fast alle Bewohner zumindest teilweise in der Landwirtschaft beschäftigt, gibt es heute im Ort selbst nur noch vier Nebenerwerbslandwirte und drei Vollerwerbsbetriebe, die aber als sogenannte Aussiedlerhöfe außerhalb des eigentlichen Dorfes liegen. Heute verdienen die meisten Einwohner ihr Geld als Pendler in Bitburg oder anderen umliegenden Orten, meist als Handwerker oder Angestellte.

Geschichte

Über das genaue Alter und die erste Besiedlung Wilseckers liegen naturgemäß keine Urkunden vor. In der Orts- und Schulchronik geht Lehrer Peter M. Schon davon aus, ,"daß Wilsecker sehr alten Ursprungs" ist. Als Beweis dafür verweist er auf die "besonders in der Seifenbach aufgefundenen heidnischen Gräber". In diesem Zusammenhang erzählt er eine alte Sage: "In der Nähe der hiesigen Kapelle befand sich ein heidnischer Tempel. Mit dem siegreichen Vordringen des christlichen Glaubens aber mußten die Götzendiener sich auf den benachbarten, von der Kyll umflossenen Bergrücken, heute Bertert, auch Berterter Heidchen genannt, zurückziehen. Ihre Götter verehrten sie nun an einsamer Stelle, auf Wachert (Anm.:jenseitigs der Kyll), aber auch dort gewann der Gott der Christen die Herrschaft, und an der Stelle der heidnischen Tempel erhoben sich christliche Kirchen, in "villa sacra" (gemeint ist Wilsecker) eine Kapelle, auf Wachert ein sogenanntes "Heiligenhaus".

Nach der Chronik "hatten auch die Römer in Wilsecker Sitz gefaßt. Unweit der Kirche wurden in einem Felde Mauerreste, aus Ziegelsteinen bestehend, ausgegraben, welche unzweifelhaft römischen Ursprungs waren. Ferner lassen mehrmals aufgefundene römische Münzen auf eine Niederlassung der Römer schließen." In wieweit diese Behauptungen den Tatsachen entsprechen, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Zum erstenmal wird Wilsecker, wenn auch nur indirekt, im Prümer Urbar von 893, einem Güterverzeichnis der Abtei Prüm, in dem alle zum Kloster gehörenden Höfe, Orte und Ländereien aufgelistet sind, schriftlich erwähnt. In ihm werden für Etteldorf zwei Kirchen genannt. Es heißt dort nämlich:

"Sunt in Ettellendorpht ecclesiae due." (In Etteldorf sind zwei Kirchen.)

Über diese beiden Kirchen ergänzt Erzabt Caesarius aus Prüm in seinem Kommentar zum Prümer Urbar im Jahre 1222:

"Una ecclesia sita est iuxta Malberhc, in monte, que appelatur Kileburhc, et est bona matrix ecclesia, alia sita est in villa, que appelatur Willesacger." (Eine Kirche liegt bei Malberg auf dem Berg, der Kyllburg heißt, und ist eine Mutterkirche, die andere liegt in dem Dorf, das Wilsecker genannt wird.)

Wo die für Wilsecker genannt Kirche gestanden hat, ist heute nicht mehr auszumachen.

Der Name des Ortes hat sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert über "willasacger" (1134), "willesacger" (1222), "Weylsacker" (1345), "Weilsacker" (1410), "Wilsacker" (1624) "Wielsäcker" (1707) bis zur heutigen Schreibweise "Wilsecker", die seit etwa 1820 gilt. Woher der Name stammt ist ungewiß. Lehrer Schon leitet den Namen aus dem Lateinischen her: "villa sacra" (heiliges Dorf) und weist darauf hin, daß "Wilsecker in früherer Zeit ein Wallfahrtsort" gewesen sei. Andere leiten den Wortstamm zurück auf den Personennamen "Willo". Das Wort -acker wird zurückgeleitet auf das althochdeutsche "acchar" sowie das mittelhochdeutsche acker, verwandt auch das lateinische ager und agere = treiben (siehe "Das Kyllburger Land" von Karl E. Becker).

Wilsecker gehörte, wie schon erwähnt, mit Ausnahme des Zwengelshauses (Kyllburger Str 13), welches vom Schlosse Malberg abhängig war, zur Abtei Prüm. Außer den "Herren von Wilsecker", welche wohl Untervögte der Abtei waren, waren die Bewohner Leibeigene. "Diese Untervögte hatten das herrschaftliche Gut zu schützen, mußten die aus ihrem Beringe ausgehobenen Soldaten zum königlichen Kriegsheere führen und hatten die niedere Gerichtbarkeit auszuüben. (Ortschronik) Als Herren von Wilsecker werden in der Chronik genannt:

  • Cuno von Wilsecker 1363
  • Katharina, Witwe des Ritters Kuno von Weylsacker, 1345
  • Katharina von Wilsecker, Gattin Conraths von Brandscheid, 1410
  • Wilhelm von Wilsecker, 1427
  • Margaretha von Wilsecker, Gattin des Adam von Triß (Dreis?), 1514.

Kirche

Im Jahre 1528 wird in Wilsecker eine neue Kirche erbaut, die in den Visitationsakten von 1570 als Nikolauskapelle eingetragen ist. In diesem Bericht wird erwähnt, dass die Kapelle einen Altar und einen Kelch hatte. Der Altar war dem hl. Nikolaus geweiht. Ein Ölgemälde stellte den Heiligen dar, eingerahmt von der hl. Luzia und der hl. Jungfrau Maria. Laut der Chronik handelte es sich bei der Kapelle um ein "uraltes, noch mit Schindeln (scindulas) gedecktes Kirchlein". Ihre Baufälligkeit, aber auch Platzmangel, waren der Anlass für den Bau der heutigen Kapelle, der im Jahre 1858 begonnen und 1862 vollendet wurde. Auch heute noch ist die Kirche dem hl. Nikolaus geweiht, dessen Statue hoch oben auf dem Altar steht. Dieser Altar stammt aus der Bademer Kirche und kam nach dem Neubau der dortigen Kirche zwischen 1907 und 1921 nach Wilsecker. 1984 wurde für die Kirche ein kleine Pfeifenorgel angeschafft und 1992 der Chorraum neu gestaltet. Dabei wurde der erwähnte Altar aus der Bademer Kirche restauriert und aus der Kommunionbank, die von 1911 stammte, ein Zelebrationsaltar gefertigt.

Schule

Seit wann es in Wilsecker eine Schule gab ist ungewiss. Als erster namentlich bekannte Lehrer wird in der Orts- und Schulchronik Matthias Kirz genannt, der die Kinder von Wilsecker und Etteldorf - diese beiden Orte bildeten einen Schulverband - um 1810 unterrichtete. Ein eigenes Schulhaus gab es damals noch nicht, "sondern der Unterricht wurde bald in diesem, bald in jenem Hause in der Wohnstube abgehalten." (siehe Chronik) Die Schulzeit beschränkte sich auf die Winterzeit von St. Martini (11. November) bis St. Gertrudis (17. März).

"Ein eigenes Schulhaus bekam die Gemeinde erst um 1832, indem sie ein altes Wohnhaus ankaufte und dieses zu einem Schulhause umbaute." (Chronik) Dieses musste aber zu Anfang unseres Jahrhunderts abgerissen werden Ein neues Schulhaus wurde errichtet und 1905 seiner Bestimmung übergeben. In der Chronik heißt es dazu: "3.1. Am heutigen Tage wurde der neue Schulsaal bezogen. Die alten Bänke wurden noch bis zum Eintreffen der neuen benutzt. ... Am 24. August war der Bau unseres Schulhauses in allen Teilen vollendet. Die Wohnung war dagegen schon am 14. Juli bezogen. Der Plan der hiesigen Schule wurde von Kreis-Baumeister Herrn Wolff - Bitburg entworfen. Der Bau gilt als der schönste Schulbau im Kreise Bitburg." Im Winter 1960/61 wurde die Schule grundlegend renoviert und umgebaut, im oberen Stockwerk eine geräumige Lehrerdienstwohnung eingerichtet. Doch kaum acht Jahre später im Sommer 1969, wird die Schule aufgelöst, die Kinder besuchen seitdem die Grund- und Hauptschule in Kyllburg bzw. weiterführende Schulen in Bitburg oder Gerolstein. Letzter Lehrer in Wilsecker war Hartmut Greim.

Nach der Schließung der Schule wurde das Schulgebäude zunächst an die Firma Börner aus Dudeldorf vermietet, die einen Zweigbetrieb für die Herstellung von Haushaltsartikeln (Frittenschneider, Reiben u. ä.) einrichtete. Seit 1976 wird sie als Gemeindehaus genutzt. Die letzte Renovierung (neue Fenster, Neugestaltung der Toiletten und der Heizungsanlage) erfolgte im Jahre 1995.

Wilsecker Linde

Bei Wanderern und Touristen beliebt ist die laut Überlieferung mehr als tausendjährige Wilsecker Linde auf "Konert" (390 m ü. NN), der Höhe zwischen Kyllburg und Wilsecker. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Kyllburg, vor allem auf den von der Kyll umflossenen Stiftsberg und die Stiftskirche. Hier stand früher eine Kapelle. Der Sage nach sollte an deren Stelle die Stiftskirche erbaut werden. Lehrer Schon erzählt in der Chronik diese Sage wie folgt: "Die Kirche sollte "auf Konert" erbaut werden. Die Steine wurden unterhalb Etteldorf in der "Steinkammerstube" gebrochen (thatsächlich befand sich dort vor Jahrhunderten ein Steinbruch) und an die bestimmte Baustelle getragen. Eines Morgens aber lagen dieselben auf dem gegenüberliegenden Kyllberge bei der Burg. Ferner fand man dort eine steinerne Statue der Muttergottes, und es konnte nach diesen Wunderdingen über den Ort der Kirche kein Zweifel mehr bestehen, Kyllburg war vom Himmel als Bauplatz des Gotteshauses bestimmt, und dementsprechend wurde auch gehandelt. Auf Konert wurde ein Heiligenhäuschen erbaut, dessen Fundamente noch im Boden vorhanden sind."

Sieben Kreuze

Bei der Wilsecker Linde stehen zwei Wegkreuze. Sie gehören zu den sogenannten "Sieben Kreuzen". In Wilsecker ist nicht wie in den meisten Eifelorten der Brauch völlig in Vergessenheit geraten, zu den "Sieben Kreuzen" zu gehen, bekannt auch unter dem Namen "Sieben Fußfälle". Ist jemand im Dorf schwer erkrankt und kann, wie man sagt, "nicht leben und nicht sterben", machen die Dorfbewohner eine Wallfahrt zu sieben Kreuzen innerhalb und außerhalb des Ortes. Sie beten dabei den "Schmerzhaften Rosenkranz" und bei jedem Kreuz sieben "Vater Unser". Der Weg verläuft folgendermaßen: 1. Station Kreuz unterhalb der ehemaligen Schule 2. Station Kreuz bei der Kreuzung Kyllburger Straße/Hofstraße 3. Station Kreuz in der Kirchstraße (unterhalb der Kapelle) 4. Station Kreuz am oberen Ausgang des Friedhofes 5. u. 6. Station die Kreuze "Auf der Linde" 7. Station Kreuz zwischen "Linde" und Etteldorf

Brauchtum

Die Chronik erzählt vom reichen Brauchtum unserer Vorfahren. Vieles davon ist leider in Vergessenheit geraten, einiges lebt jedoch weiter. Fest verankert ist noch immer der sogenannte "Schöffsundich", der Sonntag nach Fastnacht. Darüber heißt es in der Chronik: "Die Jugend sammelte von Haus zu Haus Stroh, Eier, Mehl und Speck. Das Eingesammelte wurde dann im Hause des Ehemannes, welcher sich zuletzt verheiratet hatte, niedergelegt, dann zog die Jugend auf den Malberger Berg, wo das mitgebrachte Stroh um einen Baumstamm, oben in Form eines Kreuzes, befestigt wurde. Der so umwickelte Stamm wurde dann aufgerichtet und beim Läuten der Abendglocke von der Jugend angezündet. Hierauf entblößten alle das Haupt und gingen, das "Vater unser" und das Glaubensbekenntnis betend, um die brennende Hütte. Alle Einwohner sahen diesem Schauspiele zu und waren neugierig, recht viele solcher "Hüttenbäume" von benachbarten Ortschaften sehen zu können. Man hatte besonders auf die Richtung der Flammen acht und sagte, woher heute abend der Wind weht, daher weht er den ganzen Sommer hindurch. Die mitgebrachten Eier etc. wurden nach gehöriger Zubereitung unter Jubel und Scherz verzehrt. Da am folgenden Morgen regelmäßig viele Kinder krank waren, wurde der Aufzug 1886 vom Lehrer verboten." Dieses Verbot hat sich offensichtlich nicht lange gehalten; denn - wie erwähnt - ist dieser Brauch heute noch in ganz ähnlicher Form im Dorfleben lebendig.

Die Kinder singen dabei ein altes Heischelied:

Petrus as en helije Maan, Petrus ist ein heiliger Mann,
dän os net erliesen kaan. der uns nicht erlösen kann.
Get os eijer Eia, Gebt uns eure Eier,
se woßen op da Scheia. Sie wachsen auf der Scheune.
Get os eijer Melich, Gebt uns eure Milch,
soß bleif d'r os se schelich. Sonst bleibt ihr sie uns schuldig.
Get os eijer Mähl, Gebt uns euer Mehl,
soß kum d'r an de Hähl. sonst kommt ihr in die Hölle.
Get os eijern Schmalz, Gebt uns euer Schmalz,
soß ku ma eich on den Hals. sonst kommen wir euch an den Hals.
Get os eijern Späck, Gebt uns euren Speck,
soß flecht d'r hanner de Häck sonst fliegt ihr hinter die Hecke.

Wie oben erwähnt ist St. Nikolaus der Patron der Kapelle. Die Kirmes wird jedoch seit mindestens 1930 jeweils am 2. Sonntag im Mai begangen. Wie diese in früherer Zeit gefeiert wurde, erzählt die Chronik: "Verwandte und Bekannte, welche als Kirmesgäste erschienen, wurden nach altdeutscher Sitte freundlichst bewillkommnet und erhielten einen Schnaps. Das Mittagessen war reich an Fleischgerichten und Backwerk. Schluss: Birnenfladen mit Branntwein. Das Nachtessen war ähnlich, nur wurden einige Gerichte weniger aufgetragen. Die Jugend vergnügte sich von morgens bis abends mit Tanz. Das Frühstück bestand in einem Schnapse mit Birnenfladen und besonders gut zubereitetem weißem Brei. Kaffee war unbekannt."

Wilsecker Pferdesegnung

In der letzten Zeit hat das Dorffest (3. Wochenende im Juni) die Kirmes in der Bedeutung eindeutig überholt. Standen über viele Jahre Feuerwehrspiele im Mittelpunkt des Festes, ist es seit 1997 eine Pferdesegnung, zu der jährlich aus der nahen und weiteren Umgebung weit über 200 Reiter mit ihren Pferden und Kutschen angereist kommen.

Unter dem Motto "Naturlaub bei Freunden - Eifel zu Pferd" führt Familie Klaus Hoffmann auf dem Achterhof eine Wanderreitstation. Seit 1990 betreibt Familie Hoffmann eine Hafflingerzucht und Deckstation. Hier werden Gastpferden Weiden, Boxen und ein Laufstall angeboten. Schöne Reitwege in Wald und Feld rund um den Ort mit Blick auf das malerische Kylltal laden die Reiter zu einem Verweilen in Wilsecker ein.

Wandern

Durch Wilsecker verlaufen die beiden Hauptwanderwege des Eifelvereins Nr 4 von Kreuzau (Düren) nach Trier und Nr. 16 von Alf (Mosel) nach Neuerburg. Beide führen den Wanderer von Kyllburg her kommend nach ca. 2 km auf einem etwas anstrengenden, steilen Weg zur "Wilsecker Linde" (390 m ü. NN). Bänke und Tische sowie eine Schutzhütte laden ihn hier zu einer Rast ein, und ein herrlicher Rundblick vor allem auf das Kyllburger Stift belohnt ihn für seine Mühe. Ebenfalls der Kyllburger Wanderweg C2 führt zur Linde und von dort über Etteldorf nach Wilsecker.

Kylltalbrücke

Wer sich von Erdorf her Wilsecker nähert, erblickt, nachdem er aus einem kleinen Wald herauskommt, plötzlich ein imposantes Bauwerk vor sich, eine Brücke über das Kylltal. Sie ist der spektakulärste Teil der A 60, die seit dem Jahre 2002 die belgischen Nordseehäfen bei Antwerpen über Wittlich mit dem Rhein-Main-Gebiet verbindet. Die Kyll sollte von dem Bau unberührt weiterströmen und das Kylltal keinen Schaden erleiden. So entstand Europas größte Bogenbrücke in Massivbauweise mit einem Rekordabstand von 223 m und einer Höhe von 93 m. Das "Wunderwerk der Technik" lockt nicht nur Ausflugsgäste an, sondern auch Fachleute aus aller Welt. Selbst chinesische, japanische und amerikanische Brückenbauer haben es sich schon angesehen.

Vereinsleben

Zwar ist Wilsecker, wie bereits eingangs erwähnt, nur ein kleines Dorf, doch sorgen einige Vereine dafür, dass es ein lebendiges Ortsleben gibt. Hier seien erwähnt die Freiwillige Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr, die Singgemeinschaft, die Frauengymnastikgruppe und nicht zuletzt die Kindergruppe. Sie alle stellen sich immer wieder gerne in den Dienst der Allgemeinheit, so dass besondere Höhepunkte des Jahres wie Weihnachten, Erntedank, , Fest des Kirchenpatrons St. Nikolaus aber auch andere gelegentliche Feste feierlich und froh begangen werden können, ein Zeichen für die noch intakte Dorfgemeinschaft.