Mariensäule: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahre 1886 errichtete der Kyllburger Ver­schönerungsverein hoch oben auf dem Rosenberg eine Attraktion, von der man eine wunderbare Aussicht genießt: die [[Mariensäule]]. Der schlanke Turm auf quadratischem Grundriss wird von einer Marienstatue über einem Säulen­ziborium bekrönt. Zur gleichen Zeit wurden in ganz Deutschland Bismarcksäulen errichtet. Zur Mariensäule führt ein Kreuzweg, dessen sieben Stationen als neugoti­sche Bildstöcke in Sandstein gestaltet sind.
Die [[Mariensäule]] wurde [[1886]] durch den Kyllburger [[Verschönerungsverein]] von Maurermeister Kronibus auf dem Südhang des Annenberges hoch über dem Ort errichtet.
 
Schlanker Turm auf quadratischem Grundriss mit abgeschrägten Ecken, oberer Abschluss durch einen vorkragenden Zinnenkranz. Auf der Plattform steht ein von vier Säulenbündeln getragenes Ziborium, dessen Spitze eine überlebensgroße Marienstatue von Peter Quirin krönt. Die Bildhauerarbeiten wie das Mauerwerk aus rotem Sandstein, neugotische Einzelformen. Über eine Wendeltreppe im Inneren kann der Turm bis zur Plattform bestiegen werden.
 
Das steil abfallende Gelände südlich des Turms ist durch hohe Böschungsmauern terrassiert. Dort endet der aus sieben Stationen bestehende Kreuzweg, der an der Marienstraße beginnt und in mehreren Windungen den Berg hinaufführt.
 
Die Stationen sind als neugotische Bildstöcke gestaltet, die halbplastischen Reliefs werden jeweils von einem Spitzbogen mit der Stationsnummer überfangen.
 
[[Kategorie:Bauwerk]]
[[Kategorie:Bauwerk]]

Version vom 31. Oktober 2016, 12:20 Uhr

Die Mariensäule wurde 1886 durch den Kyllburger Verschönerungsverein von Maurermeister Kronibus auf dem Südhang des Annenberges hoch über dem Ort errichtet.

Schlanker Turm auf quadratischem Grundriss mit abgeschrägten Ecken, oberer Abschluss durch einen vorkragenden Zinnenkranz. Auf der Plattform steht ein von vier Säulenbündeln getragenes Ziborium, dessen Spitze eine überlebensgroße Marienstatue von Peter Quirin krönt. Die Bildhauerarbeiten wie das Mauerwerk aus rotem Sandstein, neugotische Einzelformen. Über eine Wendeltreppe im Inneren kann der Turm bis zur Plattform bestiegen werden.

Das steil abfallende Gelände südlich des Turms ist durch hohe Böschungsmauern terrassiert. Dort endet der aus sieben Stationen bestehende Kreuzweg, der an der Marienstraße beginnt und in mehreren Windungen den Berg hinaufführt.

Die Stationen sind als neugotische Bildstöcke gestaltet, die halbplastischen Reliefs werden jeweils von einem Spitzbogen mit der Stationsnummer überfangen.