Schmino: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Schmino''' ist der Legende nach der Ritter auf der Kyllburger [[Burg]], dem es gelang den verfeindeten [[Kuno]] von der benachbarten Malberger Burg im Zaum zu halten. Er gilt als Stammvater aller Kyllburger.
'''Schmino''' ist der Sage nach der Ritter der [[Burg]] Kyllburg, dem es gelang, den verfeindeten [[Kuno]] von der benachbarten Burg Malberg in Schach zu halten. Er gilt als Stammvater aller Kyllburger.


In Wahrheit war dieser Schmino niemals eine real existierende Person. Vielmehr geht der Name auf ein Schimpfwort der Malberger für die Kyllburger zurück.
In Wirklichkeit war dieser Schmino nie eine real existierende Person. Vielmehr geht der Name auf ein Schimpfwort der Malberger für die Kyllburger zurück.


'''''Schmino''''' leitet sich von dem jiddischen Wort '''''schmiro''''' für '''''Wächter''''' ab. Daher kommt auch der deutsche Ausdruck "Schmiere stehen" für "aufpassen, Wache halten" ab.
'''Schmino''' leitet sich vom jiddischen Wort '''schmiro''' für '''Wächter''' ab. Daher kommt auch der deutsche Ausdruck „Schmiere stehen“ für „aufpassen, Wache halten“.


Diese Bezeichnung ist darauf zurück zu führen, dass Erzbischof Theoderich von Trier die Kyllburger Burg erbauen ließ, um den streitsüchtigen Ritter [[Rudolph von Malberg]] besser kontrollieren zu können. Die Kyllburger Ritter waren also quasi die Wächter für Rudolph von Malberg.
Diese Bezeichnung geht darauf zurück, dass Erzbischof Theoderich von Trier die Kyllburg errichten ließ, um den streitsüchtigen Ritter Rudolf von Malberg besser kontrollieren zu können. Die Kyllburger Ritter waren also quasi die Wächter über Rudolph von Malberg.


==Weblink==
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Aktuelle Version vom 2. März 2023, 09:28 Uhr

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schmino (Begriffsklärung) aufgeführt.

Schmino ist der Sage nach der Ritter der Burg Kyllburg, dem es gelang, den verfeindeten Kuno von der benachbarten Burg Malberg in Schach zu halten. Er gilt als Stammvater aller Kyllburger.

In Wirklichkeit war dieser Schmino nie eine real existierende Person. Vielmehr geht der Name auf ein Schimpfwort der Malberger für die Kyllburger zurück.

Schmino leitet sich vom jiddischen Wort schmiro für Wächter ab. Daher kommt auch der deutsche Ausdruck „Schmiere stehen“ für „aufpassen, Wache halten“.

Diese Bezeichnung geht darauf zurück, dass Erzbischof Theoderich von Trier die Kyllburg errichten ließ, um den streitsüchtigen Ritter Rudolf von Malberg besser kontrollieren zu können. Die Kyllburger Ritter waren also quasi die Wächter über Rudolph von Malberg.

Weblink

http://nextz.de/glossen/schmiere.htm