Eifelbahn: Unterschied zwischen den Versionen
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Die schlichten '''Bahnwärterhäuser''' orientieren sich in Anlage und Bauart am gleichzeitigen Arbeiterwohnungsbau großer Industrieunternehmen. | Die schlichten '''Bahnwärterhäuser''' orientieren sich in Anlage und Bauart am gleichzeitigen Arbeiterwohnungsbau großer Industrieunternehmen. | ||
== | ==Erster und zweiter Weltkrieg== | ||
Im Ersten Weltkrieg bildete die Eifelstrecke Köln – Trier mit ihren westwärts abzweigenden Verbindungen die wichtigste Nachschublinie der deutschen Truppen. Auf Drängen der Siegermächte mussten die Bahnanlagen nach dem Krieg allerdings auf lokale Bedürfnisse zurückgebaut werden. | |||
Vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde die Bahnlinie erneut durchgängig zweigleisig ausgebaut. Zur Errichtung des Westwalls waren große Mengen an Baumaterial nötig. Dies führte zu einer gewaltigen Steigerung des Güterverkehrsaufkommens. Während des Zweiten Weltkriegs rollten vor allem Truppen-, Nachschub-, Treibstoff- und Munitionszüge durch die Eifel. | |||
Starke Zerstörungen brachte der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]], sowohl durch alliierte Luftangriffe als auch durch die abziehenden deutschen Truppen, die u.a. alle 17 Kyllbrücken sprengten. Trotzdem konnte der Betrieb auf der Strecke Trier-Jünkerath bereits am [[16. Dezember]] [[1946]] durchgängig wieder aufgenommen werden. Derzeit wird die Bahnlinie nur noch eingleisig betrieben, Fernzüge verkehren wegen der starken Kurven, die die Geschwindigkeit sehr einschränken, kaum. Wie bereits bei den ersten Vorüberlegungen 1846 dient sie heute im wesentlichen noch der Erschließung des nach wie vor strukturschwachen Gebietes. | Starke Zerstörungen brachte der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]], sowohl durch alliierte Luftangriffe als auch durch die abziehenden deutschen Truppen, die u.a. alle 17 Kyllbrücken sprengten. Trotzdem konnte der Betrieb auf der Strecke Trier-Jünkerath bereits am [[16. Dezember]] [[1946]] durchgängig wieder aufgenommen werden. Derzeit wird die Bahnlinie nur noch eingleisig betrieben, Fernzüge verkehren wegen der starken Kurven, die die Geschwindigkeit sehr einschränken, kaum. Wie bereits bei den ersten Vorüberlegungen 1846 dient sie heute im wesentlichen noch der Erschließung des nach wie vor strukturschwachen Gebietes. | ||