Hüttenwerk Malberg: Unterschied zwischen den Versionen
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===Neubelebung 1911=== | ===Neubelebung 1911=== | ||
Im Herbst 1911 | Im Herbst 1911 wurde auf einer Versammlung in Kyllburg der „Verein zur industriellen Entwicklung der Südeifel“ gegründet. „Dieser Verein bezweckt die Schaffung ausreichender Beschäftigung der Arbeitskräfte in dieser Gegend, um dadurch der Abwanderung aus der Eifel wirksam zu begegnen.“ | ||
So wurden die Räume der ehemaligen Eisengießerei, die zum [[Schloss Malberg]] gehören, angemietet und eine Metallwarenfabrik gegründet, die den Namen Eifeler Metallwarenfabrik Rudolf Sempell GmbH in Malberg führt. Die Fabrik lieferte als Spezialität Walzenlager mit Weißmetall- oder Spezialeinlage, Hochofenarmaturen, Rot-, Messing- und Kupferguss sowie Lagermetall für alle Beanspruchungen. Nachdem die Räumlichkeiten in Ordnung gebracht worden waren, wurde die Arbeit am [[3. Juni]] [[1912]] mit vier Mann wieder aufgenommen. Am [[10. Juli]] [[1912]] wurde zum ersten Mal gegossen. Die Fabrik entwickelte sich so, dass nach einem Jahr außer dem Meister 24 Malberger in der Fabrik und zwei im Büro beschäftigt waren. | |||
===Heutige Nutzung=== | ===Heutige Nutzung=== | ||
In den 1990er Jahren wurde die Anlage von den Eheleuten Josef und Martina Heintges gekauft. Die aus dem Rheinland stammende Familie wandelte die einstige Industrieanlage in einen Biobauernhof um. Sie bieten unter anderem Ferien auf dem Bauernhof an. Die Gäste bewohnen die um 1860 erbauten Arbeiterwohnungen. | In den 1990er Jahren wurde die Anlage von den Eheleuten Josef und Martina Heintges gekauft. Die aus dem Rheinland stammende Familie wandelte die einstige Industrieanlage in einen Biobauernhof um. Sie bieten unter anderem Ferien auf dem Bauernhof an. Die Gäste bewohnen die um 1860 erbauten Arbeiterwohnungen. | ||