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Eifelbahn: Unterschied zwischen den Versionen

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==Die Bahnstrecke==
==Die Bahnstrecke==
Die Eifelbahn erreicht auf einer Kyllbrücke oberhalb von Zendscheid bei Streckenkilometer 117 den Kreis Bitburg-Prüm und verlässt ihn bei Streckenkilometer 152 wenig oberhalb von Daufenbach wieder (Kilometerzählung von Nord nach Süd). Der ganze, 35 km lange Streckenabschnitt verläuft auf der Sohle des stark gewundenen Kylltales und wechselt 13 Mal die Flußseite. Zur Vergrößerung der Krümmungsradien in den engen Kyllschleifen waren an acht Stellen Tunnel mit einer Länge zwischen 138 m und 426 m erforderlich, der 1268 m lange [[Tunnel#Wilsecker Tunnel|Wilsecker Tunnel]] schneidet einen längeren Flussabschnitt unterhalb von Kyllburg ganz ab. Fünf Orte, [[Bahnhof|Kyllburg]], Erdorf, Philippsheim, Speicher und Auw, erhielten einen Haltepunkt oder Bahnhof mit entsprechendem Empfangsgebäude und den zugehörigen Nebenbauten.
Auf einer Kyllbrücke oberhalb von Zendscheid erreicht die Eifelbahn bei Streckenkilometer 117 den Eifelkreis Bitburg-Prüm und verlässt ihn bei Streckenkilometer 152 kurz oberhalb von Daufenbach wieder (Kilometerzählung von Norden nach Süden). Der gesamte 35 km lange Abschnitt verläuft auf der Sohle des stark gewundenen Kylltals und wechselt 13 mal die Flussseite. Zur Vergrößerung der Kurvenradien in den engen Kyllschleifen waren an acht Stellen Tunnel mit Längen zwischen 138 m und 426 m erforderlich, wobei der 1268 m lange [[Tunnel#Wilsecker Tunnel|Wilsecker Tunnel]] unterhalb von Kyllburg einen längeren Flussabschnitt vollständig abschneidet. Fünf Ortschaften, [[Bahnhof|Kyllburg]], Erdorf, Philippsheim, Speicher und Auw erhielten einen Haltepunkt bzw. Bahnhof mit entsprechendem Empfangsgebäude und Nebenanlagen.


Außerhalb der Bahnhofsbereiche entstanden an Hochbauten nur noch Bahnbedienstetenhäuser, entweder in den Ortschaften des Kylltales oder an wichtigen Streckenpunkten. Während von den Bedienstetenhäusern seit der Automation und dem damit verbundenen Personalabbau der Bundesbahn schon mehrere abgebrochen wurden, sind die Bahnhofsgebäude noch alle erhalten. Von den 18 Tunnelportalen ist nur ein einziges im Zweiten Weltkrieg so stark zerstört worden, dass es 1946 völlig erneuert werden musste.
Außerhalb der Bahnhofsareale entstanden nur noch Bahnbedienstetenhäuser in den Orten des Kylltals oder an wichtigen Streckenpunkten. Während von den Bedienstetenhäusern seit der Automatisierung und dem damit verbundenen Personalabbau bei der Bundesbahn bereits einige abgerissen wurden, sind die Bahnhofsgebäude noch alle erhalten. Von den 18 Tunnelportalen wurde nur eines im Zweiten Weltkrieg so stark zerstört, dass es 1946 komplett erneuert werden musste.


==Die Eifelbahn im Kreisgebiet==
==Die Eifelbahn im Kreisgebiet==