Schloss Malberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Schlossanlage Malberg''' besteht aus dem sogenannten [[Neues Haus (Schloss)|Neuen Haus]], [[Altes Haus (Schloss)|Alten Haus]], dem [[Arkadenbau]], der [[Brauerei (Schloss)|Brauerei]] und der [[Schlosskapelle|Kapelle]]. Weiter gehören der [[Eiserner Garten|Eiserne Garten]] und der [[Runder Garten|Runde Garten]] zu dem auf einem Bergsporn gelegenen Schloss.
Die '''Schlossanlage Malberg''' besteht aus dem sogenannten [[Neues Haus (Schloss)|Neuen Haus]], [[Altes Haus (Schloss)|Alten Haus]], dem [[Arkadenbau]], der [[Brauerei (Schloss)|Brauerei]] und der [[Schlosskapelle|Kapelle]]. Weiter gehören der [[Eiserner Garten|Eiserne Garten]] und der [[Runder Garten|Runde Garten]] zu dem auf einem Bergsporn gelegenen Schloss.


Das "Alte Haus" (1591 - 1597 mit Umbau zwischen 1707 und 1711) ist ein sockelgeschossiger Bau mit innerem Tor und Uhrtürmchen in einfachen Renaissanceformen. Das "Neue Haus" (1712 - 1714), ein zweieinhalbgeschossiger Bau zu 9 Achsen, der dem Hof seine Schaufront zuwendet. Die Gartenfront ist bewusst einfach gehalten. Dieser wurde eine Terrasse für den sog. "Runden Garten" angebaut, den man mit äußerst qualitätvollen Figuren (1758 bis 1760) des Ferdinand Tietz bestückte. Der "Arkadenbau" (1710 - 1714) verbindet Alt- und Neubau. Die Schlosskapelle, das äußere Torhaus, die frühere Brauerei runden die reiche Anlage ebenso wie der "Eiserne Garten" und der "Runde Garten" ab. Im "Neuen Haus" befinden sich noch wertvolle Einzelstücke des Mobiliars aus den verschiedenen Zeitepochen. Im Sommer 2008 konnten drei Räume in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Durch diese Maßnahme fanden auch die wertvollen Wandbespannungen der Firma Nothnagel ein neues, altes "Zuhause" im großen Salon im 1. Obergeschoss.
Das "Alte Haus" (1591 - 1597 mit Umbau zwischen 1707 und 1711) ist ein sockelgeschossiger Bau mit innerem Tor und Uhrtürmchen in einfachen Renaissanceformen. Das Neue Haus (1712 - 1714), ein zweieinhalbgeschossiger Bau zu 9 Achsen, der dem Hof seine Schaufront zuwendet. Die Gartenfront ist bewusst einfach gehalten. Dieser wurde eine Terrasse für den sog. [[Runder Garten|Runden Garten]] angebaut, den man mit äußerst qualitätvollen Figuren (1758 bis 1760) des Ferdinand Tietz bestückte. Der Arkadenbau (1710 - 1714) verbindet Alt- und Neubau. Die [[Schlosskapelle]], das äußere Torhaus, die frühere [[Brauerei (Schloss)|Brauerei]] runden die reiche Anlage ebenso wie der "Eiserne Garten" und der "Runde Garten" ab. Im Neuen Haus befinden sich noch wertvolle Einzelstücke des Mobiliars aus den verschiedenen Zeitepochen. Im Sommer 2008 konnten drei Räume in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Durch diese Maßnahme fanden auch die wertvollen [[Wandbespannungen (Schloss)|Wandbespannungen]] der Firma Nothnagel ein neues, altes Zuhause im großen Salon im 1. Obergeschoss.


Lange Zeit lag das Schloss Malberg in einer Art Dornröschenschlaf, aus dem es nun langsam erwacht. Die aufwändige Renovierung verschlingt viele Millionen Euro, so dass es der Eigentümerin des Schlosses, der Verbandsgemeinde Kyllburg, nur nach und nach gelingt die Renovierung voranzutreiben. In den letzten Jahren sind erhebliche Mittel zur Substanzerhaltung (Dächer, Mauerwerk, Außenputz, Natursteinbauzier, Nutzbarmachung der Schlosskapelle als Veranstaltungsraum) aufgewendet worden.
Lange Zeit lag das Schloss Malberg in einer Art Dornröschenschlaf, aus dem es nun langsam erwacht. Die aufwändige Renovierung verschlingt viele Millionen Euro, so dass es der Eigentümerin des Schlosses, der Verbandsgemeinde Kyllburg, nur nach und nach gelingt die Renovierung voranzutreiben. In den letzten Jahren sind erhebliche Mittel zur Substanzerhaltung (Dächer, Mauerwerk, Außenputz, Natursteinbauzier, Nutzbarmachung der Schlosskapelle als Veranstaltungsraum) aufgewendet worden.

Version vom 17. Februar 2016, 17:10 Uhr

Die Schlossanlage Malberg besteht aus dem sogenannten Neuen Haus, Alten Haus, dem Arkadenbau, der Brauerei und der Kapelle. Weiter gehören der Eiserne Garten und der Runde Garten zu dem auf einem Bergsporn gelegenen Schloss.

Das "Alte Haus" (1591 - 1597 mit Umbau zwischen 1707 und 1711) ist ein sockelgeschossiger Bau mit innerem Tor und Uhrtürmchen in einfachen Renaissanceformen. Das Neue Haus (1712 - 1714), ein zweieinhalbgeschossiger Bau zu 9 Achsen, der dem Hof seine Schaufront zuwendet. Die Gartenfront ist bewusst einfach gehalten. Dieser wurde eine Terrasse für den sog. Runden Garten angebaut, den man mit äußerst qualitätvollen Figuren (1758 bis 1760) des Ferdinand Tietz bestückte. Der Arkadenbau (1710 - 1714) verbindet Alt- und Neubau. Die Schlosskapelle, das äußere Torhaus, die frühere Brauerei runden die reiche Anlage ebenso wie der "Eiserne Garten" und der "Runde Garten" ab. Im Neuen Haus befinden sich noch wertvolle Einzelstücke des Mobiliars aus den verschiedenen Zeitepochen. Im Sommer 2008 konnten drei Räume in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Durch diese Maßnahme fanden auch die wertvollen Wandbespannungen der Firma Nothnagel ein neues, altes Zuhause im großen Salon im 1. Obergeschoss.

Lange Zeit lag das Schloss Malberg in einer Art Dornröschenschlaf, aus dem es nun langsam erwacht. Die aufwändige Renovierung verschlingt viele Millionen Euro, so dass es der Eigentümerin des Schlosses, der Verbandsgemeinde Kyllburg, nur nach und nach gelingt die Renovierung voranzutreiben. In den letzten Jahren sind erhebliche Mittel zur Substanzerhaltung (Dächer, Mauerwerk, Außenputz, Natursteinbauzier, Nutzbarmachung der Schlosskapelle als Veranstaltungsraum) aufgewendet worden.

Dank der großzügigen Unterstützung aus EU- und Landesmitteln konnte mittlerweile die Schlosskapelle komplett renoviert werden. Sie wird derzeit als multifunktionaler Veranstaltungsraum genutzt und dient dem Standesamt Kyllburg als Außenstelle für standesamtliche Trauungen. Mit den selben Geldern konnten der Arkadenbau und das Alte Haus zumindest Außen saniert werden.