Zum Inhalt springen

Elektrifizierung Kyllburgs: Unterschied zwischen den Versionen

Die Seite wurde neu angelegt: „Im Oktober 1895 erhält Kyllburg bereits '''elektrische Energie'''. Das Elektrizitätswerk wurde durch den Mühlenbesitzer Nikolaus Zahnen eingerichtet…“
 
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 7: Zeile 7:
Die bisher erzeugte elektrische Energie hatte eine Spannung von 110 Volt Gleichstrom. Die Versorgung des RWE erfolgte mit 220 Volt Wechselstrom. Daher mussten Motoren und Lampen umgebaut oder ausgetauscht werden. Um die Jahreswende 1928/29 war die Umstellung abgeschlossen. Die Überlandzentrale trat in Tätigkeit. Am Malberger Weg wurde eine Trafostation erbaut. In ihr wird der hochgespannte Strom (25000 Volt), der von Etteldorf hergeführt wird, auf 220 Volt transformiert. Der Preis für die Kilowattstunde beträgt 1929 0,38 Mark.
Die bisher erzeugte elektrische Energie hatte eine Spannung von 110 Volt Gleichstrom. Die Versorgung des RWE erfolgte mit 220 Volt Wechselstrom. Daher mussten Motoren und Lampen umgebaut oder ausgetauscht werden. Um die Jahreswende 1928/29 war die Umstellung abgeschlossen. Die Überlandzentrale trat in Tätigkeit. Am Malberger Weg wurde eine Trafostation erbaut. In ihr wird der hochgespannte Strom (25000 Volt), der von Etteldorf hergeführt wird, auf 220 Volt transformiert. Der Preis für die Kilowattstunde beträgt 1929 0,38 Mark.


==Eintrag in der Schulchronik==
Im Oktober d.Js. (Anm. 1895) erhielt Kyllburg eine elektrische Beleuchtung. An diese haben sich die Wirte & viele Private angeschlossen. Außerdem prangen jetzt die Straßen im Glanze des elektrischen Lichtes. Auf dem Kreuzungspunkte der Hochstraße, Bahnhofstr. etc. ist eine große Bogenlampe angebracht, außerdem brennen auf den Straßen noch 15 Glühlampen. (Rosenkr.)
[[Kategorie:Kyllburg]]
[[Kategorie:Kyllburg]]