Mariensäule: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 3. August 2017, 05:40 Uhr

Mariensäule (Rückansicht) um 1890
Mariensäule Südansicht
Marienstatue

Die Mariensäule wurde 1886 durch den Kyllburger Verschönerungsverein von Maurermeister Kronibus auf dem Südhang des Annenberges hoch über dem Ort errichtet.

Schlanker Turm auf quadratischem Grundriss mit abgeschrägten Ecken, oberer Abschluss durch einen vorkragenden Zinnenkranz. Auf der Plattform steht ein von vier Säulenbündeln getragenes Ziborium, dessen Spitze eine überlebensgroße Marienstatue von Peter Quirin krönt. Die Bildhauerarbeiten wie das Mauerwerk aus rotem Sandstein, neugotische Einzelformen. Über eine Wendeltreppe im Inneren kann der Turm bis zur Plattform bestiegen werden.

Das steil abfallende Gelände südlich des Turms ist durch hohe Böschungsmauern terrassiert. Dort endet der aus sieben Stationen bestehende Kreuzweg, der an der Marienstraße beginnt und in mehreren Windungen den Berg hinaufführt.

Die Stationen sind als neugotische Bildstöcke gestaltet, die halbplastischen Reliefs werden jeweils von einem Spitzbogen mit der Stationsnummer überfangen.