Mariensäule: Unterschied zwischen den Versionen
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Schlanker Turm auf quadratischem Grundriss mit abgeschrägten Ecken, oberer Abschluss durch einen vorkragenden Zinnenkranz. Auf der Plattform steht ein von vier Säulenbündeln getragenes Ziborium, dessen Spitze eine überlebensgroße Marienstatue von [[Peter Quirin]] krönt. Die Bildhauerarbeiten wie das Mauerwerk aus rotem Sandstein, neugotische Einzelformen. Über eine Wendeltreppe im Inneren kann der Turm bis zur Plattform bestiegen werden. | Schlanker Turm auf quadratischem Grundriss mit abgeschrägten Ecken, oberer Abschluss durch einen vorkragenden Zinnenkranz. Auf der Plattform steht ein von vier Säulenbündeln getragenes Ziborium, dessen Spitze eine überlebensgroße Marienstatue von [[Peter Quirin]] krönt. Die Bildhauerarbeiten wie das Mauerwerk aus rotem Sandstein, neugotische Einzelformen. Über eine Wendeltreppe im Inneren kann der Turm bis zur Plattform bestiegen werden. | ||
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Die Stationen sind als neugotische Bildstöcke gestaltet, die halbplastischen Reliefs werden jeweils von einem Spitzbogen mit der Stationsnummer überfangen. | Die Stationen sind als neugotische Bildstöcke gestaltet, die halbplastischen Reliefs werden jeweils von einem Spitzbogen mit der Stationsnummer überfangen. | ||
==Ereignisse im Zusammenhang mit der Mariensäule== | |||
*[[28. Juli]] [[1911]] - Ein Blitz schlägt in die [[Mariensäule]] ein | |||
*[[28. Februar]] [[2010]] - Bei einem Sturm stürzt in der Nähe des Weges zur Mariensäule eine große Fichte um und blockierte den Weg. | |||
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Version vom 3. August 2017, 06:50 Uhr



Die Mariensäule wurde 1886 durch den Kyllburger Verschönerungsverein von Maurermeister Kronibus auf dem Südhang des Annenberges hoch über dem Ort errichtet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 3. August 1886. Die Einweihung war bereits am 31. Oktober des selben Jahres.
Baubeschreibung
Schlanker Turm auf quadratischem Grundriss mit abgeschrägten Ecken, oberer Abschluss durch einen vorkragenden Zinnenkranz. Auf der Plattform steht ein von vier Säulenbündeln getragenes Ziborium, dessen Spitze eine überlebensgroße Marienstatue von Peter Quirin krönt. Die Bildhauerarbeiten wie das Mauerwerk aus rotem Sandstein, neugotische Einzelformen. Über eine Wendeltreppe im Inneren kann der Turm bis zur Plattform bestiegen werden.
Das steil abfallende Gelände südlich des Turms ist durch hohe Böschungsmauern terrassiert. Dort endet der aus sieben Stationen bestehende Kreuzweg, der an der Marienstraße beginnt und in mehreren Windungen den Berg hinaufführt.
Die Stationen sind als neugotische Bildstöcke gestaltet, die halbplastischen Reliefs werden jeweils von einem Spitzbogen mit der Stationsnummer überfangen.
Ereignisse im Zusammenhang mit der Mariensäule
- 28. Juli 1911 - Ein Blitz schlägt in die Mariensäule ein
- 28. Februar 2010 - Bei einem Sturm stürzt in der Nähe des Weges zur Mariensäule eine große Fichte um und blockierte den Weg.