Kuno und Schmino

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Schmino (Stefan Krämer) an der Kappensitzung 2004
Kuno (Christian Poß) an der Kappensitzung 2003
Willi Poß (das einzige Mal als Schmino) an der Kappensitzung 2003

Kuno und Schmino sind zwei Bütten-Charaktere aus dem Kyllburger Karneval, die zwischen 1982 und 2004 an der Kappensitzung auftraten. Dabei hält Ritter Schmino, der Archetyp des Kyllburgers ein Streitgespräch mit seinem Gegenspieler dem Raubritter Kuno aus Malberg.

Der in Reimform auf Kyllburger Platt dargebrachte Vortrag zielt darauf ab, das jeweilige Gegenüber auf humoristische Art, stets mit einem Augenzwinkern, schlecht zu machen. Dabei werden Themen des vergangenen Jahres aus den Orten Malberg und Kyllburg aufgegriffen und häufig überspitzt dargestellt.

Typisch für diesen Beitrag war, dass das Publikum jeweils Partei für einen der Protagonisten ergriff. So wurden die Beiträge des Schminos von den Kyllburgern lautstark bejubelt, die Aussagen des Kunos jedoch gnadenlos ausgebuht. Das Gleiche galt für die anwesenden Malberger, die jedoch ihren Helden Kuno bejubelten. Der Musikverein ergriff selbstverständlich für Schmino Partei, der dadurch sehr häufig Tuschs erhielt. An den Stellen, an den dem Raubritter Kuno ein Tusch zugestanden hätte, wurde jedoch meist ein kakophonischer Tusch intoniert.

Ursprünglich wurden Kuno und Schmino von Willi Poß und Wolfgang Krämer dargestellt. Gelegentlich sprang auch Peter Krämer als Schmino ein. Ab 1992 schlüpften Christian Poß und Stefan Krämer in die Rolle der beiden Streithähne. Die Texte stammten jeweils von Willi Poß. Mit dem Tode Willi Poß' verschwanden auch Kuno und Schmino von der Kyllburger Kappensitzungsbühne. Zur Jubiläumssitzung 5x11 Jahre Kyllburger Karnevalsgesellschaft traten Stefan Krämer und Christian Poß noch einmal in ihren Rollen in die Bütt. Bei ihrem Auftritt gaben sie Ausschnitte aus den Kuno und Schmino Reden der letzten Jahre zum Besten.