1968

Aus KyllburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


| 19. Jahrhundert | 20. Jahrhundert | 21. Jahrhundert  
| 1930er | 1940er | 1950er | 1960er | 1970er | 1980er | 1990er |
◄◄ | | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | | ►►

1968

Geboren

Gestorben

Veranstaltungen

Ereignisse

Neubauten

Jahresübersicht im Heimatkalender

Kyllburg

  • Die Kreisstraße Kyllburg-Badem hat infolge des Schülertransportes eine zusätzliche Bedeutung erhalten. Dankenswerterweise hat der Kreis Bitburg den Ausbau und die Erbreiterung dieser Straße bereits in Angriff genommen. Der nicht unerhebliche Grundstückserwerb geht zu Lasten der Gemeinden Kyllburg, Wilsecker und Badem, während die Erbreiterung und Ausbaukosten im Gesamtbetrag von 750.000 DM vom Kreis getragen Werden. Die Straße erhält eine Fahrbahnbreite von 5,50 m.
  • Durch den Bau eines Zentral-Hochbehälters für die Gemeinden Kyllburg und Malberg auf der Malberger Höhe und eines Hochbehälters auf der Bademer Höhe konnte endgültig die Wasserversorgung beider Orte sichergestellt Wer-den. Der Zentral-Hochbehälter hat ein Fassungsvermögen von 800 Kubikmeter Wasser in zwei Kammern, und der Hochbehälter Bademer Berg faßt 200 Kubikmeter. Während das Quellwasser mit einer Zuleitung von 4,5 km bei natürlichem Gefälle aus dem Niedenbachtal in den Zentral-Hochbehälter fließt, muß das Wasser zum Hochbehälter Bademer Berg über eine Druckerhöhungsstation unterhalb des Schulgeländes an der Bademer Straße gepumpt werden. Die Druckleitung dient zugleich als Versorgungsleitung. Die Baukosten des ausgeführten I. Bauabschnitts sind mit 670.000 DM ermittelt, während im II. Bauabschnitt, die Verbesserung der Ortsnetze, mit 130.000 DM vorgesehen ist.
  • Zusätzlich hat der Wasserlieferungsverband Kyllburg-Malberg eine 70-Meter-Tiefbohrung, die mit Zuleitung in den Zentralbehälter dann automatisch eingeschaltet wird, wenn die Quellschüttung in Trockenzeiten die ausreichende Wasserversorgung nicht sicherstellt.
  • Der Fremdenverkehr in den Gemeinden Kyllburg, Malberg und St. Thomas hat sich trotz der ungünstigen Wetterlage der letzten Jahrzehnte im Jahre 1968 behauptet, in Malberg und St. Thomas sogar gesteigert. Bis 30. September 1968 betrug die Übernachtungszahl in Kyllburg 31.085, in Malberg 18.814 und in St. Thomas 1.281.
  • Das Kneipp-Sanatorium und Kurhotel Eifeler Hof in Kyllburg konnte seine Bettenzahl um 30 auf 120 erhöhen.
  • Zu einem echten Erlebnis wurde das am 6. und 7. Juli 1968 vom Männerquartett Kyllburg ausgerichtete XVII. Sänger-Kreis-Chorkonzert des Sängerkreises Bitburg. Eine überaus starke Beteiligung aller Gesangvereine des Kreises Bitburg und vieler Gastvereine außerhalb des Kreises haben zu einem wahren Volks- und Sängerfest beigetragen.
  • Das anhaltende Regenwetter während der Sommermonate veranlaßte die sieben Pfarreien des Nimstales zu Bittprozessionen zur Stiftskirche in Kyllburg, die der Gottesmutter geweiht ist. Zweimal pilgerten die Gläubigen, uraltem Brauch entsprechend, in den Monaten August und September in sehr großer Anzahl nach Kyllburg und beteten für gedeihliche Witterung.
  • Kyllburg konnte den I. Bauabschnitt des Kanalisiationsprojektes in der Bademer- und Orsfelder Straße mit einem Kostenaufwand von 130.000 DM fertigstellen. Die Neuverlegung der Wasserleitung in der Orsfelder Straße, die Druckleitung zum Hochbehälter Bademer Berg und der hier errichtete neue Hochbehälter erforderten einen Kostenaufwand von 210.000 DM.
  • Der Wiederaufbau einer kriegszerstörten Friedhofsmauer, einschließlich Friedhofserweiterung, kosteten 70.000 DM.
  • Durch Abbruch der alten Postautohallen und einer Lagerhalle konnten am Marktplatz weitere Parkplätze geschaffen werden.

Malberg

  • Die Gemeinde Malberg hat in Mohrweiler das neue Berghotel mit 28 Betten erhalten, die Häuser Sonnenschein und Hubertus in Malberg haben neue Speisesäle an- beziehungsweise ausgebaut.
  • Malberg konnte die Kanalisationsabschnitte in der Haupt-, Hill- und Schleifstraße mit einem Kostenaufwand von 150.000 DM ausführen und die Arbeiten in der Tell- und Fabrikstraße mit einer Kostenangebotssumme von 190.000 DM beginnen. Die Kanalisierung in der Tellstraße erforderte Tiefen bis zu 6 Meter, was erhebliche Schwierigkeiten und enormen Geldaufwand verursachte. In der Hillstraße erfolgte außerdem die Neuverlegung der Wasserleitung für 40.000 DM und der Straßenbau mit 120.000 DM, während in der Schleifstraße der Straßenausbau 27.000 DM kostete.
  • Auf der ehemaligen Schulgartenfläche hat die Gemeinde einen vielgenutzten Kinderspielplatz für 11.000 DM ausgebaut.
  • Der Sportverein wurde nach einigen Jahren Pause neu ins Leben gerufen. Der Verein zählt 50 Mitglieder und die Fußballmannschaft spielt in der 3. Kreisklasse.